Luke Mockridges "ZDF-Fernsehgarten"-Eklat: Doch keine Anzeige!

Auch Wochen nach seinem Auftritt im "ZDF-Fernsehgarten" hat Luke Mockridge Ärger deswegen. Jetzt drohen sogar strafrechtliche Konsequenzen.

Luke Mockridge, 30, und sein umstrittener Auftritt im "ZDF-Fernsehgarten" schlagen weiterhin (mittel-)hohe Wellen.

Aufregung um Luke Mockridge

"Bild" war bei der Aufzeichnung seiner Show "Luke! Die Greatnight Show" dabei. Schon kurz nach dem "Fernsehgarten"-Auftritt hieß es, die "Auflösung", was hinter der Aktion stecke, folge in seiner neuen Abendsendung. Gesagt, getan. Laut "Bild" verwendete der Moderator ganze 45 Minuten auf die Erklärung seines Handelns. Und begründete sein Verhalten mit der Tatsache, dass ihm sechs Kinder zu den jeweiligen Gags geraten hätten. Er hätte sie vorher nach den passenden Witzen für die Sendung befragt. 

Luke Mockridge: Wirbel nach "ZDF-Fernsehgarten"-Auftritt

Zahlreiche Zuschauer fanden die Witze allerdings weniger passend. Eine Person fühlte sich demnach sogar so angegriffen, dass sie Anzeige wegen Beleidigung stellte. Am vergangenen Montag (9. September) wurde diese dem TV-Gesicht an seine private Adresse zugestellt. "Ich werde persönlich die Dienststelle aufsuchen, um den Sachverhalt zu klären", kommentierte Mockridge die Anzeige und soll noch in der Sendung - zusammen mit den sechs Witzelieferanten - den Anhörungsbogen ausgefüllt haben. 

TV-Eklat beim ZDF-Fernsehgarten

Luke Mockridge macht sich zum Affen

Luke Mockridge am 17. August im ZDF-Fernsehgarten
Comedian Luke Mockridge machte sich im ZDF-Fernsehgarten wortwörtlich zum Affen - Moderatorin Andrea Kiewel reagierte wütend.
©Gala / Stern

Doch keine Anzeige für Luke Mockridge

Die Mainzer Polizei hat sich nun in einer offiziellen Pressemitteilung zu dem Vorfall zu Wort gemeldet, darin heißt es: "Nach dem Auftritt des Comedians Luke Mockridge im Fernsehgarten des ZDF ist eine Strafanzeige wegen Beleidigung durch einen Zuschauer erstattet worden. Sowohl dem Anzeigeerstatter als auch dem Angezeigten, also rechtlich als Beschuldigten geführten Luke Mockridge, sind Anhörbögen zugesandt worden, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich zu diesem Sachverhalt zu äußern." Doch nun hat sich der Fall geändert. "Seit heute liegt der Anhörbogen des Anzeigeerstatters vor. Hierin verzichtet er auf die Stellung eines Strafantrages. Weil es sich bei einer Beleidigung gemäß § 185 StGB um ein sogenanntes 'absolutes Antragsdelikt' handelt, ist ein fehlender Strafantrag ein Verfahrenshindernis." Das bedeutet, dass die Ermittlungen gegen Luke Mockridge eingestellt werden. 

Seine Eltern bekamen Drohbriefe

Den Auftritt im "ZDF Fernsehgarten" wird Luke Mockridge so schnell nicht vergessen. Nach der Sendung fühlte sich der Moderator angegriffen - sogar seine Familie habe man angegangen. So beschwerte er sich: "Meine Eltern haben anonyme Hassbriefe erhalten - in meiner Heimatstadt Köln konnte ich in kein Restaurant mehr gehen, ohne dass sofort getuschelt wurde." Mit so viel Aufregung hatte wohl niemand gerechnet. 

Verwendete Quellen: Bild

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