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Lothar Matthäus Tödliches Versehen


Weil ein Brief des Münchner Amtsgerichts an den Ex-Fußballer Lothar Matthäus nicht zugestellt werden konnte, ging er zurück - und erhielt fälschlicherweise den Vermerk "Empfänger Verstorben"

Aus ungeklärten Gründen erhielt ein Justizschreiben an Lothar Matthäus den Vermerk "verstorben". Das Münchner Amtsgericht hatte laut "bild.de" seit Wochen versucht, Unterhaltsforderungen von Matthäus' vierter Exfrau Liliana an den ehemaligen Profi-Sportler zuzusenden. Jedoch ohne Erfolg, denn Matthäus verfügt seit Jahren über keine amtliche Adresse mehr in Deutschland.

Der 52-Jährige reagierte nach dem Vorfall empört. "Eine unglaubliche Frechheit! Ich bin überall auffindbar. Jeder kann sehen, dass ich noch lebe. Ob im Fernsehen, auf dem Fußballplatz oder sonst wo", sagte Matthäus dem Onlineauftritt der Boulevardzeitung. Eine Briefzustellung sei zudem ganz einfach: Matthäus ist seit neun Jahren in Budapest gemeldet.

Mittlerweile hat er das Schreiben jedoch in Deutschland erhalten. Am Dienstagabend (8. Oktober) wurde es ihm im Fußballstadion in Magdeburg überbracht. Dort nahm Lothar Matthäus an einem Benefizspiel zugunsten von Flutopfern teil.

Laut "bild.de" soll Liliana Matthäus Unterhalt in Höhe von 35.000 Euro fordern. Das Model und Lothar Matthäus waren von 2009 bis 2011 verheiratet.

aze

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