Lothar Matthäus: Ermittlungen gegen ihn eingestellt

Alles geklärt: Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen Lothar Matthäus wurden eingestellt

Liliana Matthäus, Lothar Matthäus

Lothar Matthäus hatte die ganze Angelegenheit von Anfang an eher auf die leichte Schulter genommen, aber nun ist eh alles geklärt: Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Fußballer wurden eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hatte Lothar Matthäus eine mutmaßliche Urkundenfälschung in Zusammenhang mit seiner Scheidung in Hallein bei Salzburg im Februar dieses Jahres unterstellt. Grund: Der Anwalt von Liliana hatte behauptet, die Meldebestätigung des 50-Jährigen sei gefälscht gewesen. Das hätte für den Sportler eine saftige Geld- oder sogar Freiheitsstrafe bedeuten können.

Doch die Leiterin der Salzburger Staatsanwaltschaft, Christina Chalupsky, bestätigte laut "spiegel.de" nun, die Meldebestätigung sei echt. "Das Verfahren wurde am Dienstag um 15.30 Uhr eingestellt." Zudem stellte sich heraus, dass Lothar Matthäus überhaupt keinen Meldezettel hätte vorlegen müssen, weil das Paar bereits eine Gerichtsstandsvereinbarung für die einvernehmliche Scheidung getroffen hatte.

Lothar Matthäus hatte sich von den Berichten um die angebliche Urkundenfälschung im Vorfeld sowieso nicht beunruhigen lassen: "Ich weiß von nichts", hatte er in München lediglich auf die Fragen von Reportern geantwortet.

Ob die Scheidung von seiner Ex Liliana damit gültig ist, ist allerdings noch nicht geklärt. Dr. Otto Urban, der Rechtsanwalt von Liliana Matthäus, erklärte am Mittwoch (23. März) in einer Pressemitteilung: "Die Staatsanwaltschaft hat sich zum Bereich Strafrecht geäußert. Die Frage, ob die Scheidung gültig ist oder nicht, gehört zum Zivilrecht. Für diesen Bereich ist die Staatsanwaltschaft überhaupt nicht zuständig. Die Entscheidung über die Nichtigkeitsklage gegen die Scheidung obliegt dem Bezirksgericht Hallein." Hier git es für Lothar Matthäus vielleicht doch: Daumen drücken.

rbr

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