Lori Loughlin: Sie geht ins Gefängnis

Schauspielerin Lori Loughlin und ihr Ehemann bekennen sich im Bestechungsskandal schuldig. Sie werden Gefängnisstrafen verbüßen.

US-Schauspielerin Lori Loughlin, 55, und ihr Ehemann, Modedesigner Mossimo Giannulli, 56, haben sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereit erklärt, sich im Zusammenhang mit dem College-Bestechungsskandal schuldig zu bekennen.

Lori Loughlin: Sie bekennt sich schuldig 

Loughlin, bekannt aus der Sitcom "Full House", und Giannulli sollten im Oktober vor Gericht gestellt werden, weil sie knapp 460.000 Euro gezahlt haben sollen, um ihre Töchter an die University of Southern California zu bringen. Das Ehepaar hatte zunächst bestritten, Bestechungsgeld gezahlt zu haben, das Geld soll eine Spende gewesen sein.

„Full House“-Star John Stamos

So steht er Lori Loughlin bei

John Stamos und Lori Loughlin
"Full House"-Star Lori Loughlin und ihr Mann Mossino Giannulli sollen die Studienplätze ihrer Kinder an Elite-Unis illegal erworben haben. Mit diesem Video versucht Loughlins langjähriger Co-Star John Stamos ihr beizustehen.
©Gala

Die nun erzielte Einigung mit der Staatsanwaltschaft sieht vor, dass Loughlin eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten verbüßt, eine Geldstrafe von etwa 140.000 Euro zahlt und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit leistet. Giannulli soll für fünf Monate ins Gefängnis gehen, eine Geldstrafe von 230.000 Euro zahlen und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit leisten.

Felicity Huffman war bereits im Gefängnis

Loughlin und Giannulli gehören zu 50 Personen, die im vergangenen Jahr in dem Bestechungsskandal angeklagt wurden. Die Strafverfolgungsbehörden erklärten, wohlhabende Eltern hätten große Summen gezahlt, um ihre Kinder an Elite-Unis unterzubringen. Viele Beschuldigte haben sich in dem Fall bereits schuldig bekannt, darunter "Desperate Housewives"-Star Felicity Huffman, 57. Sie hat 14.000 Euro gezahlt, um ihrer ältesten Tochter einen Studienplatz zu sichern. Huffman wurde zu zwei Wochen Gefängnis sowie einem Jahr auf Bewährung, einer Geldstrafe von 27.000 Euro und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Die kurze Haftstrafe trat sie im Oktober 2019 an. Die 57-Jährige wurde nach zehn Tagen entlassen.

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