Lindsay Lohan Mutter, muss das sein?

Erst Lindsay, jetzt Ali: Dina Lohan will auch ihre zweite Tochter berühmt machen. Viele beobachten das mit Sorge

Klare Worte:

"Als die gebräunte Blondine in der Front Row den Fotografen beschimpfte und Gläser nach ihm schmiss, wussten wir gleich, dass es Lindsay Lohan war", hieß es vorige Woche im "New York Magazine".

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Die Fashion Week im Big Apple, sie war auch eine große Lohan-Show. Die Stars: Lindsay, 25, die mit Karotten-Teint, Collagen-Lippen und Mega-Dekolleté bei jedem Defilee ausfallend wurde, und ihre blitzlichthungrige Mutter Dina, 48, die weder im Benehmen noch äußerlich kaum von ihrer ältesten Tochter zu unterscheiden war und sich sogar leicht derangiert mit ihr ablichten ließ.

Derweil versucht die 17-jährige Aliana, genannt Ali Lohan im knapp 4000 Kilometer entfernten Los Angeles, sich gegen das blonde Duo infernale abzuheben. Mit Erfolg - allerdings auf bedenkliche Art: Lindsays kleine Schwester, die gerade einen Vertrag mit Next Model Management unterzeichnet hat, schockiert mit klapprigem Körper und neuem Gesicht. Und die Welt fragt sich: Hat Ali chirurgisch nachgeholfen?

Erstaunlich wäre das nicht. Auffallen um jeden Preis: Mit diesem Motto sind die Lohan- Geschwister groß geworden, getrieben von Mutter Dina, die gern Musical-Star geworden wäre und ihren Drang nach Ruhm über ihre beiden Töchter auslebt. Dafür geht sie über Grenzen, vor allem wenn Geld winkt: Den alkohol- und tablettensüchtigen Ex-Kinderstar Lindsay verfolgte Dina 2007 bis in die Rehab mit einem Kamerateam - betont jedoch stets, ihre Tochter habe kein Suchtproblem. Dennoch wird Lindsay ambulant genau dagegen behandelt. Für den dramatisch veränderten Look ihrer Jüngsten hat Dina Lohan auch schnell eine Erklärung parat: "Ali ist 17, da macht man enorme Wachstumsschübe durch!" Schönheits-OPs bei Teenagern verurteile sie aufs Schärfste, tönte sie weiter in der "Wendy Williams Show".

Auch Alis Model-Agent streitet chirurgische Eingriffe ab - doch der Verdacht bleibt bestehen, Mama Lohan könnte gedrängt haben, für den lukrativen Vertrag ein wenig nachzuhelfen. Laut Lindsay ist alles simpel zu erklären: "Meine Schwester ist bloß so dünn wie jedes andere Model auch!" Hätte Mom nicht schöner formulieren können. Sandra Reitz Mitarbeit: Anna-Barbara Tietz

gala.de


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