Lindsay Lohan: Hoffen auf den Freispruch

Sie plädiert weiter auf nicht schuldig: Anstatt mit einem Schuldeingeständnis einen Prozess zu umgehen und eine kürzere Haftstrafe abzusitzen, will sich Lindsay Lohan gegen die Diebstahlsvorwürfe vor Gericht zur Wehr setzen

Am Mittwoch (23. März) musste sich Lindsay Lohan erneut wegen des Vorwurfs, Schmuck gestohlen zu haben, vor Gericht verantworten. Den Vorschlag der Staatsanwaltschaft, sich schuldig zu bekennen und eine kürzere Haftstrafe abzusitzen, lehnte die 24-Jährige ab. Sie will es nun auf einen Strafprozess ankommen lassen. "Obwohl ihr viele geraten hätten, den sicheren Weg zu gehen und den Deal anzunehmen, ist die Wahrheit, dass Frau Lohan unschuldig ist", so Lohans Anwältin Shawn Holley laut "People.com". Sie ist davon überzeugt, dass ihre Mandantin freigesprochen wird. Lindsay Lohan hat von Anfang an ihre Unschuld beteuert und tut dies bis jetzt.

Bei der nächsten Gerichtsanhörung am 22. April soll entschieden werden, ob es tatsächlich zu einem Prozess kommt. Im Falle einer Verurteilung drohen der Schauspielerin bis zu drei Jahren Haft. Auch der mögliche Verstoß gegen ihre Bewährungsauflagen könnte die 24-Jährige ins Gefängnis bringen.

Lindsay Lohan wird wegen Diebstahls einer Goldkette im Wert von 2.500 Dollar (rund 1.800 Euro) angeklagt. Sie selbst behauptet jedoch, der Juwelier hätte ihr das Schmuckstück geliehen. Lohan wurde bereits 2010 wegen Trunkenheit am Steuer zu einer Haftstrafe verurteilt und musste sich wiederholt einem Drogenentzug unterziehen.

kma

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