Lindsay Lohan Gerichtliches Partyverbot

Das war's zunächst für Lindsay Lohan und ihre kleinen Feiern auf der heimischen Dachterrasse. Das Gericht in Los Angeles schiebt einen Riegel vor Lohans Partyleben während ihres Hausarrests

Dem Gericht hat es dann wohl doch gereicht: Lindsay Lohan darf während ihres Hausarrests nicht mehr feiern. Nun dürften schwere Zeiten für die Schauspielerin anbrechen. Mit ihren Partys hatte sie sich die Zeit schließlich gut vertrieben.

Seit Lohans Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer, soll sie sich eigentlich von Alkohol und Drogen fernhalten. Nachdem die Schauspielerin aber einen Alkoholtest nicht bestanden hatte, bestellte das Gericht in Los Angeles sie zu einer erneuten Sitzung. Richterin Stephanie Sautner entschied am Donnerstag (23. Juni), dass Lohan keine Party mehr veranstalten und nur noch höchstens einen Freund zu Besuch haben darf. Das berichtet "people.com". Sautner befand außerdem, dass Lohan "ein extrem schlechtes Urteilsvermögen" habe. "Hausarrest ist einer Gefängnisstrafe sehr ähnlich", erklärte sie.

Nicht so bei Lindsay Lohan: Sie feierte mit Freunden auf ihrer Dachterrasse oder drehte Werbespots. Dabei beteuerte sie immer wieder, nur Tee zu trinken. Das Gegenteil bewies allerdings der Test. Ins Gefängnis wurde die Schauspielerin trotzdem nicht gesteckt, da sie nicht gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen habe. "Geben Sie den Leuten keinen Grund, Sie zu hassen. Machen Sie keine dummen Sachen", gab die Richterin Lindsay Lohan auf den Weg.

Mit den verschärften Auflagen gleicht ihr Hausarrest wenigstens wieder ein bisschen mehr einer Strafe. Und unter einem absoluten Partyverbot sollte sie doch mehr leiden als unter dem milden Freiheitsentzug.

jfa

gala.de


Mehr zum Thema


Gala entdecken