Linda Hamilton: Der "Terminator"-Star spricht über seine schwere Krankheit

Linda Hamilton spielte in den 80ern und 90ern bei den Verfilmungen von "Terminator" an der Seite von Arnold Schwarzenegger und ahnte damals noch nichts von ihrer bipolaren Störung, über die sie heute frei reden kann.

Linda Hamilton

"Terminator"-Star und Darstellerin der "Sarah Connor" Linda Hamilton, 63, war bereits in ihren Vierzigern, als sie endlich die Diagnose erhielt. Sie leidet an einer bipolaren Störung. "Mein Gehirn läuft ohne Pause auf Hochtouren", fasst sie ihren Zustand für einen Beitrag im Magazin der "Zeit" selbst zusammen. Ohnehin habe sie einfach dauernd zu viel Energie, wusste lange nicht recht, wie ihr geschieht. Seit der Diagnose ist vieles anders. Auch die Erkenntnis darüber, dass ihre Träume, die "schon immer sehr intensiv" waren, für sie als Ventil fungierten. "Meine Träume sind eine Art nächtliche Reinigung. Das Gift in mir, die Angst, die Wut, die Verletzlichkeit - all das fließt in meine Träume ein. Danach muss ich diese Gefühle nicht mehr im Alltag ausleben."

Linda Hamilton: Der "Terminator"-Star spricht offen über bipolare Störung

Doch auch, wenn ihr ihre Träume gelegen zu kommen scheinen, einfach ist es für die Schauspielerin, die dem deutschen Publikum wohl erstmals an der Seite von Arnold Schwarzenegger in "Terminator" so richtig ins Auge stach, keineswegs, ihre Träume zu bewältigen. "In meinen Träumen werde ich schikaniert, misshandelt oder bedroht, ich muss Tote essen oder habe Menschen ermordet. Und auch wenn die Träume nicht real sind – die Gefühle, die sie in mir auslösen, sind es sehr wohl." Ein Traum habe sie vor allem nach ihren Dreharbeiten mit dem muskulösen Ex-Bodybuilder lange verfolgt. "Ich bin im Haus meiner Eltern. Durch das Fenster sehe ich Arnold Schwarzenegger als Terminator auf das Haus zukommen, die Waffe im Anschlag."

Manuela Schwesig

Sie äußert sich persönlich zu ihrer Krankheit

Manuela Schwesig
In einer Video-Botschaft auf Instagram äußert sich Manuela Schwesig nun persönlich zu ihrer Brustkrebs-Erkrankung.
©Gala

 

Sie bleibt Arnold Schwarzenegger dennoch "treu"

Heute habe sie gelernt, mit ihrer Krankheit umzugehen, hat Hilfe erhalten und plagt sich doch ein Stück weit mit der Angst vor der nächsten großen Erkrankung herum. "Die Frauen in meiner Familie sind alle früh an Demenz erkrankt. Die Vorstellung, in einer körperlichen Hülle zu vegetieren, während sich meine Persönlichkeit auflöst, ist ein Albtraum für mich. Sollte ich mich irgendwann freiwillig in den Tod stürzen, wäre das der Grund." Hoffen wir, dass es nicht so weit kommen muss. Ab dem 24. Oktober ist die Schauspielerin erst einmal im neuen "Terminator: Dark Fate" zu sehen.

Verwendete Quelle: Zeit Magazin

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