VG-Wort Pixel

Linda de Mol Emotionaler Brief nach Skandal um Ex Jeroen Rietbergen

Linda de Mol und Jeroen Rietbergen
Linda de Mol und Jeroen Rietbergen
© Dutch Press Photo Agency / Action Press
40 Frauen werfen Linda de Mols Ex-Partner Jeroen Rietbergen angebliche sexuelle Belästigung vor. Daraufhin trennte sich die Moderatorin von ihm und versucht nun in einem offenen Brief ihren Schock in Worte zu fassen.

"Ich stehe immer noch unter Schock, bin fassungslos, wütend und tieftraurig. Mein Kopf ist ein einziges Chaos aus Gedanken und Gefühlen." Es sind Zeilen, die Linda de Mol, 57, alle Kraft kosten dürften. Von einem auf den anderen Tag bricht die Welt der Moderatorin zusammen, als bekannt wird, dass ihr Partner Jeroen Rietbergen, 50, angeblich 40 Frauen sexuell belästigt haben soll. In einem Brief, den de Mol auf ihrer Homepage veröffentlicht hat, wendet sie sich nun an die Betroffenen und versucht ihren Schmerz in Worte zu fassen.

Linda de Mol wendet sich in ihrem offenen Brief an die betroffenen Frauen

Mit den Worten "Mein Herz weint um all die Frauen, die verletzt wurden, es ist unerträglich", beginnt die einstige "Traumhochzeit"-Moderatorin den persönlichen Brief und wünsche den Betroffenen viel Kraft. Für sie selbst seien die vergangenen Tage besonders schwierig gewesen. Nicht nur der Umstand, dass sie "unter Schock" stehe, ließe sie in ein "großes schwarzes Loch" fallen, auch der Umgang der Medien mit dem Skandal ihres einstigen Partners sei eine enorme Belastung für de Mol. Denn einige sollen der TV-Ikone eine Mitschuld an Rietbergens angebliche Taten geben.

"Alle überschlagen sich mit spöttischem Vergnügen in ihren Meinungen, Vermutungen und Anschuldigungen. Die Behauptung, ich hätte das Ganze ermöglicht, weil ich ‘ja alles gewusst haben soll’, ist so schmerzhaft, dass ich nicht einmal weiß, wie ich das hier ausdrücken soll. Die menschliche Note ist völlig verschwunden."

Niederländischer Sender veröffentlicht Reportage über die Vorwürfe gegen Rietbergen

Das Schreiben publiziert die 57-Jährige an einem Tag, der noch mal alles von ihr abverlangen dürfte. Denn am Donnerstag, 20. Januar 2022, geht nicht nur der Brief von de Mol online. Nur zwei Stunden später publiziert der niederländische Sender BNNVARA auf YouTube die Enthüllungsreportage "BOOS", die sich mit dem Skandal um Jeroen Rietbergen befasst.

Rietbergen selbst hat sexuellen Kontakt zu Frauen am "The Voice"-Set sowie den Austausch von anzüglichen Nachrichten zugegeben. "Ich habe die Kontakte damals als wechselseitig und gleichberechtigt angesehen", so der 50-Jährige. Rietbergen trat mit sofortiger Wirkung von seiner Position bei der Show zurück. Nach der Stellungnahme kündigte RTL zudem an, die Ausstrahlung von "The Voice of Holland" auszusetzen. 

Verwendete Quellen: linda.nl, instagram.com

jna Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken