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Lilly Becker Ihre TV-Rolle ist erst der Anfang

Lilly Becker
Lilly Becker
© Getty Images
Lilly Becker hat das Leben als Single- Mutter im Griff. Hilfe bekommt sie etwa von ihrer "heimlichen Tochter"...

Nur mit der Aussprache hapert es noch ein wenig. "Da home is da home", sagt Lilly Becker, 43, mit englischem Akzent immer wieder in die Kameras. Gemeint ist die bayerische Vorabendserie "Dahoam is Dahoam" (BR), bei der sie in einer Gastrolle als lesbische Holländerin Linda ihr Schauspiel-Debüt gibt. Nach der Trennung von Boris Becker, 52, im Jahr 2018 schmiedet das Model Pläne für die Zukunft. "Ich kann mir vorstellen, öfter vor der Kamera zu stehen", erzählt sie am Set in Dachau.

Lilly Becker: Die Familie gibt ihr Kraft

Ihren Sohn Amadeus, 10, hat Lilly Becker zuhause in London gelassen. Unterstützung im Alltag bekommt sie von der Familie. Seit drei Jahren lebt ihre Nichte bei ihr, wie Lilly im Gespräch mit GALA verrät. Die 21-jährige Tochter ihrer jüngeren Schwester Melissa Kerssenberg, 41, macht in London ihren Schulabschluss, will englische Literatur studieren und träumt von einem TV-Praktikum.

"Sie ist mein kleines Mädchen und hilft mir viel mit meinem Sohn. Wenn ich verreisen muss, passt sie auf Amadeus auf. Wir telefonieren dann morgens, mittags, abends - ich kann immer mit einem guten Gewissen gehen, weil ich weiß, dass zuhause alles okay ist", sagt Lilly.

"Die Kinder meiner Schwester sind alle ein bisschen wie meine eigenen"

Melissa und ihre vier jüngeren Töchter leben in Amsterdam. Ihre Nichten liebt Lilly heiß und innig. "Die Kinder meiner Schwester sind alle ein bisschen wie meine eigenen. Wir fahren zusammen in den Urlaub, und sie besuchen mich an Weihnachten. Meine Nichten facetimen oft mit Amadeus. Sie sind tolle 'Black Girls'", schwärmt sie. Ihre Bindung gehe über die einer normalen Familie hinaus.

Die Halbschwestern Lilly und Melissa - beide haben dieselbe Mutter - teilen ein trauriges Schicksal. Die Mutter kam mit Lillys Vater bei einem Autounfall ums Leben, als die Mädchen gerade mal drei und ein Jahr alt waren. Zusammen wuchsen sie zuerst bei Großmutter Esseline Kerssenberg-Bradley auf, später bei ihrem Onkel und deren Familie in Amsterdam.

"Als Mutter fühlt man sich manchmal schuldig"

Nach dem Liebes-Aus gaben Melissa und die Mädchen Lilly Kraft. "Am Anfang war es eine große Umstellung für mich", verrät sie. "Ich bewundere andere Frauen mit zwei oder drei Kindern, die arbeiten gehen. Ich habe nur eins, und finde es hart. Als Mutter fühlt man sich manchmal schuldig." Umso wichtiger ist es für Lilly, Amadeus Geborgenheit zu geben. "Ich frühstücke jeden Morgen mit ihm. Er kriegt viele Küsse, damit er gute Laune für die Schule hat", erzählt sie. Danach kümmere sie sich zunächst um sich selbst, gehe joggen, mache Yoga, bearbeite dann Emails und koordiniere Termine.

Was Amadeus zu ihrer TV-Rolle sagt? "Er weiß gar nicht, was ich hier genau mache. Die letzten Tage hat er sich nur für seinen Geburtstag interessiert: ob alle seine Freunde kommen und dass er Nintendo und Xbox spielen kann", lacht sie. Die geplante Paintball- Party vergangene Woche musste wegen des Sturms abgesagt werden, stattdessen buchte Lilly für seine Gäste eine Riesenlimousine. "Wir sind einfach durch London gedüst, waren im Kino und Pizza essen."

Gala

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