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Lilli Hollunder Endlich mehr Zeit zu zweit

René Adler und Lilli Hollunder
René Adler und Lilli Hollunder
© Getty Images
Die Schauspielerin Lilli Hollunder plant mit Ehemann René Adler das Leben nach dem Fußball

Die Koffer sind gepackt. Der ehemalige National-Torwart René Adler, 34, beendet seine Fußballkarriere bei Mainz 05 und kehrt mit Ehefrau Lilli Hollunder, 33, nach Hamburg zurück. Die Schauspielerin schmiedet schon die ersten Pläne.

Lilli Hollunder & René Adler zurück im Hamburger Alltag

Worauf freuen Sie und Ihr Mann sich am meisten?

Lilli Hollunder: Auf ganz normale Wochenenden. Und ich drauf, bei Familienfeiern nicht alleine und das fünfte Rad am Wagen zu sein. Oder auch mal auf einen spontanen Kurztrip nach Rom. Das war in der Vergangenheit so gut wie nie drin.

Haben Sie beide Angst, nach dem eng getakteten Sportler-Leben in ein Loch zu fallen?

Überhaupt nicht. Es war ja ein schleichender Übergang und durch die Verletzung keine Entscheidung von heute auf morgen. René hat schon während der aktiven Zeit mit Studium und seiner Torwarthandschuh-Firma "T1tan" viele Dinge neben dem Fußball gemacht. Er ist ein Arbeitstier, ich muss eher dafür sorgen, dass er sonntags einfach mal nur auf der Couch sitzt und einen Film schaut.

Sie haben Ihr Leben und Ihre Karriere seit Jahren nach Ihrem Mann ausgerichtet. Fühlen Sie sich jetzt freier?

Nein. Ich habe ja schon vor über zwei Jahren angefangen, wieder mein Ding zu machen und meine Karriere zu verfolgen. Ich habe da auch einen sehr unterstützenden Mann. Dennoch merken wir, dass wir beide sehr stark unseren Träumen und Zielen im Leben nachgehen wollen und zwischendurch mal einer von uns auf die Bremse treten muss. Das ist spannend, aber birgt auch Gefahren.

Vom Casting-"Schisser" zur Traumrolle

Wie sind Ihre Erfahrungen in der Schauspiel-Branche?

Ich habe gemerkt, dass man sehr umtriebig sein, immer in Bewegung bleiben muss. Ich war früher ein kleiner "Schisser", wenn es um Castings ging. Heute freue ich mich, wenn ein Casting reinkommt, endlich mal wieder spielen zu dürfen, auch wenn ich nicht weiß, ob ich den Job kriege. Aber dann fühle ich mich als Schauspielerin und zugehörig. Ich bereite mich auch gewissenhafter denn je vor, arbeite oft mit meinem Schauspielcoach an den Szenen. Selbst wenn ich die Rolle nicht kriege, habe ich die Chance, von Castern und Produzenten gesehen zu werden.

Haben Sie eine Traumrolle?

Ich muss sagen, dass ich gerade eine meiner absoluten Traumrollen in der amerikanischen Fantasy-Abenteuer- Serie "The Outpost" spielen durfte. Ich darf noch nicht so viel verraten, da die Staffel erst im Sommer bei Syfy ausgestrahlt wird. Aber ich kann so viel sagen: Ich war nicht sehr nett.

René Adler: Davon sollte er die Finger lassen

Welchen Job können Sie sich für Ihren Mann am besten vorstellen?

Da kann ich mir einiges vorstellen. Er hat viele Stärken. Besonders fasziniert mich seine enorme Wissbegier und wie schnell er lernt. Außerdem ist er wahnsinnig empathisch. Ich glaube, das sind schon mal gute Eigenschaften. Wichtig ist, dass er etwas findet, was ihm richtig Spaß macht.

Und wovon sollte er lieber die Hände lassen?

Na ja, er wird in diesem Leben ganz sicher kein Koch oder Gärtner mehr. Diese Arbeit sollte er mir überlassen, er hat andere Talente.

Ein toller Vater wäre er aber?

Aktuell ist er in jedem Fall ein großartiger Onkel.

Gala

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