VG-Wort Pixel

Lewis Hamilton "Mir wurde erst mit 17 Jahren bewusst, dass ich Legastheniker bin"

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton
© Getty Images
Der sechsfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton besuchte eine Schule in London, um über seine Erfahrungen als Legastheniker zu sprechen. Der Rennfahrer leidet an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, die vorerst niemand - auch er selbst nicht - erkannte.

Lewis Hamilton, 35, ist sechsfacher Formel-1-Weltmeister. 2008 schaffte er es, den Titel als jüngster Fahrer in der Geschichte des Formel 1 zu holen. Doch die Erfolgsgeschichte des Briten liest sich nicht wie ein Märchen. Der 35-Jährige leidet an Legasthenie, einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, die seine Schulzeit prägte. "Mir wurde erst mit 17 Jahren bewusst, dass ich Legastheniker bin, und ich musste einfach so viel kämpfen", verrät Hamilton im Gespräch mit Schülern einer Londoner Schule.  

Lewis Hamilton setzt sich für eine gute Schulbildung ein

Seine schwere Schulzeit ist es, die den Engländer heute dazu bewegt, sich für Schulen und Kinder einzusetzen. "Jeder, egal woher er kommt oder welche Hautfarbe er hat, sollte Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung haben", so der 35-Jährige. Hamilton unterstützt die Wohltätigkeitskampagne "Togetherband", die sich dafür einsetzt, allen Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Wie ein Video zeigt, besuchte Lewis Hamilton noch vor der Coronapandemie die Schule in London, um mit den Kindern seine eigenen Erfahrungen aus der Schulzeit zu teilen. Er verrät: "Ich hatte eine schwierige Zeit in der Schule. Es war nicht die einfachste." 

Lewis Hamilton: "Ihr werdet ständig dazulernen" 

Auch Prinzessin Beatrice, 31, leidet an Legasthenie und setzt sich für eine Schulbildung ein, die allen Kindern gerecht wird. Ebenso wie sie, gibt auch Hamilton den Rat an die Schüler weiter, sich und seine Leistung nicht allein von den Erfahrungen während der Schulzeit auszumachen. "Ich habe auch heute noch Misserfolge, und ihr werdet ständig dazu lernen, also lasst euch davon nicht beirren", so der 35-Jährige. Diesen Kampfgeist hat der Formel-1-Profi von seinem Vater gelernt.

"Mein Vater hat mir diese Mentalität des "niemals aufgeben" beigebracht."

Doch oftmals bekommen Kinder genau diese Unterstützung nicht, die sie als Legastheniker benötigen. In vielen Fällen, so auch bei Hamilton, wird die Lernschwäche nicht richtig erkannt. "Deshalb arbeite ich mit "Togetherband" zusammen, weil es viele Leute gibt, viele Kinder auf der ganzen Welt, die nicht die Möglichkeiten haben, die ihr habt", ermutigt der erfolgreiche Fahrer die Kinder ihre Chancen und Ausbildung richtig zu nutzen. Als eines der Kinder ihn fragt, wie er es geschafft hat dennoch ein "Champion" zu werden, antwortet Hamilton: "Eine Menge harter Arbeit. Ich wollte in etwas wirklich großartig sein. Ich denke, wir können alle in einer Sache großartig sein. Es liegt an euch und euren Familien, euch dabei zu helfen, das zu finden, was das ist."

Verwendete Quellen:DailyMail, Mirror

jna Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken