Levina: So reagierte sie nach dem ESC-Debakel

Bei der Punktevergabe kullerten bei Levina die Tränen. Kurze Zeit nach ihrem ESC-Debakel hatte sich die Sängerin allerdings wieder gefangen

Levina kann ihre Tränen bei der Punktevergabe nicht zurückhalten, trotz guter Performance hat es auch dieses Jahr leider nicht gereicht. Deutschland belegt den vorletzten Platz. 

Sie konnte ihre Tränen einfach nicht zurückhalten. Zunächst brach der Frust aus der sympathischen Sängerin aus Bonn heraus: Der vorletzte Platz beim Eurovision Song Contest 2017 und die wenigen Punkte brachten sie noch während der laufenden Punktevergabe zum Weinen. Doch nur wenig später hatte sich Levina (26, "Perfect Life") wieder gefangen und stand spät in der Nacht im Ersten der Moderatorin Barbara Schöneberger (43) Rede und Antwort.

Levina kann ihre Tränen nicht zurückhalten

Sie sei natürlich traurig, aber ebenso glücklich, dass sie die letzten drei Monate erleben durfte. Ihren Dank richtete sie aber an Irland, das als einzige Nation in der Jury-Wertung Deutschland Punkte gab.

"Außerdem sind wir nicht Letzter geworden, sondern Vorletzter",

versuchte Levina aus dem Debakel noch das Positive herauszuziehen. Und auch den Humor hatte sie wiedergefunden - wenn auch einen zynischen: "Wenn das jetzt 25 Jahre so weitergeht, wird Deutschland auch wieder den ersten Platz erreichen." Für sie sei es dennoch eine "wundervolle Erfahrung" gewesen, berichtete die Blondine weiter. Sie habe tolle neue Leute kennengelernt. Und auch zu feiern gäbe es für sie trotz der niederschmetternden Niederlage etwas: "Meine Mutter hat Geburtstag."

Sie hat keinen Plan B

"Ich hatte so eine wunderbare Zeit beim Eurovision Song Contest", erklärte Levina weiter. Trotz der ESC-Pleite will sie der Musik treu bleiben. Vor knapp einem Monat erschien das Album "Unexpected" der 26-Jährigen, jetzt möchte sie einige Konzerte geben. 

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©Gala

 

ESC

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2018 in Lissabon: Netta aus Israel
2017 in Kiew: Salvador Sobral aus Portugal 
2016 in Stockholm: Jamala aus der Ukraine

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