VG-Wort Pixel

Was macht eigentlich ... ... Ex-Queensberry Leo?

Leonore Bartsch
Leonore Bartsch
© Maria Menzel
Mit Queensberry feierte Leonore "Leo" Bartsch riesige Erfolge. Doch dann stieg sie aus und es wurde ruhig um die Sängerin. Wir wollten einmal wissen, was sie heute macht.

Der Gewinn der Casting-Show "Popstars" war für Leonore Barsch, 30, der Einstieg in eine ganz neue Welt. Mit der Band Queensberry feierte sie einen Erfolg nach dem anderen. Doch nachdem sie 2012 freiwillig die Girlgroup verließ, wurde es still um die Sängerin. Wir wollten wissen, wie es ihr seitdem ergangen ist und siehe da - am Freitag (5. Juli) erschien nach fünf Jahren das erste musikalische Lebenszeichen von Leo, wie sie zu ihren Zeiten bei Queensberry genannte wurde. 

Leonore Bartsch hat mit Queensberry abgeschlossen

Um eines gleich vorneweg zu nehmen: Ihre Zeit und ihre Erfahrungen, die sie bei Queensberry gesammelt hat, hat die heute 30-Jährige hinter sich gelassen. Dennoch sagt sie selbst gegenüber GALA: "Die Zeit bei Queensberry war eine extrem prägende für mich, die ich in keinem Fall missen möchte. Anfangs war der Erfolg mit der Band überwältigend und genau das, was ich mir immer erträumt hatte. Mit der Zeit - vor allem nach dem Ausstieg von zwei Bandmitgliedern - änderte sich aber vieles zum Negativen." Nach ihrem Ausstieg 2012 machte sie daher einen harten Cut. Sie begann zu studieren, ging auf Weltreise und auf die Suche nach sich selbst. Das Ergebnis? Kann man seit Freitag (5. Juli) dank ihrer ersten Single nach fünf Jahren musikalischer "Sendepause" selbst nachhören. 

Aus Leo "wurde" Leonore

Das Entscheidende für die Musikerin: Lied und dazugehöriges Video entstanden in Eigenregie, einem Label schuldet sie keine Rechenschaft, denn es gibt keins. Das war nach den Turbulenzen bei Queensberry ihrer Meinung nach nötig. "Es ging wenig um Musik und viel um unser Aussehen, unser Auftreten, unser Gewicht - eigentlich war alles fremdbestimmt und das hat mir viel von meinem Selbstbewusstsein und meiner Identität als Künstlerin und als Mensch genommen ... Ich habe aber gelernt, wem man vertrauen kann und wem nicht, und sicherlich haben die negativen Erfahrungen dazu geführt, dass ich jetzt die Verantwortung für mich komplett selbst übernehme und meine Freiheit, meine Eigenständigkeit und ein selbstbestimmter Weg als Künstlerin umso wichtiger für mich sind."

Nur zu Gabriella "Gabby" De Almeida Rinne hat sie noch guten Kontakt

Mit ihren alten "Mitstreiterinnen" hat Leonore unterschiedlich viel Kontakt. "Mit manchen mehr, mit manchen weniger, mit manchen auch gar keinen." Eine Freundschaft aber ist ihr aus der Zeit geblieben. "Zu Gabby habe ich viel Kontakt. Wir waren ja auch die längste Zeit zusammen bei Queensberry, der harte Kern sozusagen, und unsere Freundschaft liegt mir sehr am Herzen. Die Erfahrungen, die wir gemeinsam gemacht haben, halten uns zusammen und es ist schön jemanden zu haben, mit dem ich gemeinsam diese Sachen erlebt habe - nur sie versteht zu 100 Prozent wie es damals wirklich war, das ist sehr wertvoll und wichtig für mich."

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Seit sie 17 Jahre alt war, steht Leonore auf der Bühne, erst als Tänzerin, später dann als Sängerin. Jetzt aber scheint sie musikalisch zu sich selbst gefunden zu haben. Das "neue" Projekt, das sie bewusst mit ihrem richtigen Namen und nicht mehr mit dem "Queensberry Leo"-Stempel versehen hat, soll nun alten wie neuen Fans ihr wahres Ich zeigen. 

Verwendete Quelle: Instagram, YouTube, eigene Recherche

jko Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken