Leonardo DiCaprio: So tickt er wirklich

Eine ehemalige Angestellte packt aus und verrät, wie es war, für den Hollywood-Star zu arbeiten

Wie verhalten sich Hollywood-Stars, wenn die Kameras aus sind? Diese Frage stellen sich wohl viele Fans und vor allem bei Leonardo DiCaprio, 41, ist die Frage nicht leicht zu beantworten. Immerhin achtet der Schauspieler sehr darauf, dass seine Privatsphäre so gut es geht geschützt ist und gibt von seinem privaten Charakter nur wenig preis. Leos ehemalige Assistentin, Kasi Brown, bringt nun aber Licht ins Dunkel und verrät wie es war, Leo als Chef zu haben.

Halloween ist sein liebster Feiertag

Während der Dreharbeiten zu "Aviator" im Herbst 2003 arbeitete Kasi als Leos Assistentin. Die beiden sollen sich auf Anhieb gut verstanden haben. Neben der gemeinsamen Liebe für Rapmusik hatten sie sogar denselben Lieblingsfeiertag. "Halloween ist mein liebster Feiertag", soll Leo ihr verraten haben. Auf die Frage, wieso er zu diesem Urteil kommt, gab er jedoch eine ernste Antwort:"Sein Gesicht wurde ernst und er sagte, dass er die Anonymität mag. Er meinte, es sei schön einmal unter Menschen zu sein und sich mit ihnen zu unterhalten, ohne dass man ihn erkennt. Einfach irgendjemand zu sein, ohne Erwartungen.", verriet die Ex-Assistentin. Im Laufe der Zeit habe Kasi verstanden, was Leo mit diesem Wunsch nach Anonymität meinte, denn ständig musste sie ihn vor Paparazzi abschirmen, sodass er nicht ständig abgelichtet wird.

Albereien am Set

Doch neben dieser ernsten Seite lernte Kasi auch Leos lustige Seite kennen. Die beiden sollen eine Menge Spaß am Set gehabt haben. "Wir haben es geliebt, Leute zu beobachten, Charaktere oder Akzente nachzuahmen. (...) Manchmal tat ich so als wäre er der Stereotyp eines großen Stars und wenn er mich darum bat etwas für ihn zu tun, verbeugte ich mich vor ihm und sagte mit verstellter Stimme 'Ja, Sir, was immer Sie möchten, Sir, kann ich noch etwas für Sie tun, Sir?' und dann hat er immer gelacht und meinte ich sollte damit aufhören.", erklärte Kasi.

Leo motivierte sie für ihre eigene Karriere

Die Produzentin Kasi Brown hat 2003 als Leos Assistentin gearbeitet.

Als sich die Dreharbeiten dem Ende zuneigten bekam Kasi sogar selbst die Chance, in einer kleinen Rolle im Film aufzutreten und beeindruckte damit das Team mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten. "Sie gaben mir das Gefühl, wirklich gut im Schauspielern zu sein und ich habe versucht alles zu zeigen was ich am Set als Leos Assistentin gelernt habe." - scheint so, als hätte sich das ausgezahlt.

Nach den Dreharbeiten zu "Aviator" blieb Kasi weiterhin mit Leo in Kontakt und wurde bei ihren Arbeiten als Produzentin in all den Jahren ständig von Leo ermutigt, motiviert und unterstützt.

Es scheint also so, als würde Leonardo DiCaprio tatsächlich zu den Hollywood-Größen gehören, die trotz ihres Erfolgs auf dem Boden geblieben sind und ihre Mitarbeiter respektvoll behandeln.

Filmrollen

Meine Rolle? Deine Rolle!

Was wäre "Sister Act" wohl für ein Film geworden mit Bette Midler in der Hauptrolle? Angeblich soll de Schauspielerin jedoch Angst gehabt haben eine Nonne zu spielen. So sagte sie das Angebot ab und Whoppi Goldberg bekommt die Rolle der "Schwester Mary Clarence". Heutzutage ist der Filmklassiker ohne die beliebte Schauspielerin unvorstellbar. 
Michelle Pfeiffer gibt zu, dass sie sich nicht traute, die Rolle der "Clarice Starling" in dem Psycho-Klassiker "Das Schweigen der Lämmer" anzunehmen. Das Skript erscheint ihr zu düster. Stattdessen verkörpert Jodie Foster die Rolle der taffen FBI-Agentin. Aber jetzt mal ganz im Ernst, können wir uns heutzutage jemand anderes in dieser Rolle vorstellen? 
Auf den Schauspieler Jeremy Irons fällt eigentlich die erste Wahl für die Rolle des berüchtigten "Dr. Hannibal Lecter" in dem Psychothriller "Das Schweigen der Lämmer."Jedoch lehnt der Brite die Rolle ab. Seine Begründung: Er wolle nicht schon wieder eine düstere Rolle spielen. Letztendlich geht die schaurige Rolle an Anthony Hopkins. Er spielt im Jahr 1992 den berühmten "Dr. Hannibal Lecter" und gewinnt sogar den Oscar als "Bester Hauptdarsteller."
Denzel Washington lehnt die Rolle des "Detective David Milles" in dem Filmklassiker "Sieben" ab. Die Rolle soll dem Schauspieler einfach zu düster sein. Heute gibt Washington allerdings zu, dass er diese Entscheidung bereut. Brad Pitt hingegen freut sich über die Rolle des Kommissars. 

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