Leonardo DiCaprio: Leos erster deutscher Schwarm

Die Affärengerüchte um Leonardo DiCaprio entpuppten sich als Lüge. Wahr ist aber: Vor Toni Garrn schwärmte Leo schon mal schwer für ein deutsches Model. "Gala" hat sie exklusiv getroffen

Leonardo DiCaprio, Swantje Schneemann-Alston

Alles aus mit Toni Garrn? Das brasilianische Model Kat Torres behauptete vergangene Woche gegenüber dem Magazin "Extra", dass sie eine Affäre mit Leonardo DiCaprio gehabt habe. Ihr Statement ging um die Welt. Am Ende wurde Torres sogar als die neue Partnerin des Hollywood-Stars gehandelt. Blödsinn, erfuhr "Gala" aus dem direkten Umfeld der schönen Hamburgerin Garrn. "An der Sache ist nichts dran. Toni lacht über solche Schlagzeilen nur. Es ist alles gut", so die Quelle.

Seit dem Filmfest in Cannes vergangenen Mai ist Toni Garrn, 21, die Frau an der Seite von Leonardo DiCaprio, 38.

Entwarnung also. Und damit zu einer anderen und vor allem wahren Geschichte: Toni Garrn ist nicht das erste deutsche Model, an das Leonardo DiCaprio sein Herz verlor, wie "Gala" jetzt exklusiv herausfand. "Wie haben Sie davon gehört?", fragt Swantje Schneemann-Alston, als "Gala" sie am Telefon erreicht. - "Ein Model-Manager, der Sie einst betreute, hat ein wenig von Leonardo und Ihnen erzählt. Damals, Sie wissen schon …" - "Ach so, ja." Schneemann-Alston lacht verlegen. Sie lebt heute in Oldenburg, arbeitet als Lehrerin, schreibt Kinderbücher, ist verheiratet, hat zwei kleine Töchter. "Aber es stimmt", sagt sie. Im Juni 1997 habe sie den Weltstar in Paris kennengelernt. Zu dem Zeitpunkt arbeitete sie dort als Model.

"Du triffst heute Abend Romeo." Mit diesen Worten seien sie und drei weitere Mädchen damals von ihrer Pariser Agentur zu einem Dinner mit dem Schauspieler eingeladen worden, erzählt Swantje Schneemann-Alston beim Treffen mit "Gala" in Hamburg. Sie ist eine freundliche, zurückhaltende Person, möchte nicht im falschen Licht erscheinen. Ihr Gesicht erinnert an eine Mischung aus Toni Garrn und Gisele Bündchen, die erste berühmte Freundin von Leonardo DiCaprio. Der war 1997 mit 22 Jahren schon ein Star - aber Single. Drehte "Der Mann in der eisernen Maske" in Paris und suchte in seiner Freizeit schöne Ablenkung. "Als er mit seinen Freunden ins Restaurant kam, drehten die anderen Models ziemlich auf. Alle tanzten, tranken", erzählt die heutige Lehrerin, damals ebenfalls 22 und in ihrem Modeljob gut gebucht. "Mir war das unangenehm, deshalb blieb ich sitzen und habe einfach alles beobachtet."

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©Gala

Im Juni 1997 arbeitete Swantje Schneemann-Alston als Model in Paris. Dort lernte sie den Schauspieler bei einem Dinner kennen (das Foto schoss damals Leonardo DiCaprio). Der Hollywood-Star drehte außerhalb der Stadt den Film "Der Mann in der eisernen Maske" - und war sehr angetan von der damals 22-jährigen Norddeutschen.

Damit fiel sie dem Hollywood-Youngster auf, er kam an ihren Tisch. "Als ich sagte, dass ich aus Deutschland komme, war er begeistert", so Schneemann-Alston. DiCaprio, dessen Mutter Irmelin Deutsche ist und der früher oft bei seinen Großeltern bei Recklinghausen zu Besuch war, habe sofort seine Sprachkenntnisse ausprobiert ("ich liebe Sauerkraut") und sie eingeladen, auf die nächste Party mitzugehen. "Ich erzählte ihm, dass ich wegen eines Shootings pünktlich nachts um drei Uhr zu Hause sein müsse, da war er zuerst platt. Dann hat er gelacht: 'Typisch deutsch. Ich mag das.'" Fazit: Er brachte sie höchstpersönlich zurück zu ihrer Wohnung - und war zu diesem Zeitpunkt schon Feuer und Flamme. "Im Wagen hörten wir Notorious B.I.G., den Sound liebte er", sagt Schneemann-Alston lachend. "Dabei hat er mir aus Spaß die Hand abgeleckt wie ein kleiner Hund."

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Von diesem Tag an gehörte sie zur festen Entourage des Schauspielers: dessen Stiefbruder Adam Farrar, Jugendkumpel Ethan Suplee, "Romeo und Julia"-Darsteller Vincent Laresca. Auch Tobey Maguire kam für ein paar Tage vorbei. Schneemann-Alston zeigt ein paar Fotos. "Leonardo wohnte in einem Loft an den Champs-Élysées. Wir waren gemeinsam im Musée d’Orsay, wo er sofort einen Fan-Ansturm auslöste, beim Aerosmith- Konzert und im Lido-Cabaret. Und ich durfte mit zum Filmset", erzählt die heute 38-Jährige. Sie lernte Jon Bon Jovi, John Malkovich, Gérard Depardieu kennen. Einen gemeinsamen Schnappschuss von Leonardo und ihr gebe es nicht. 1997 hatte ja noch niemand eine Digitalkamera oder ein Mobiltelefon mit Fotofunktion.

Leonardo DiCaprio 1997. Ende des Jahres wurde er mit "Titanic" weltberühmt.

Wie ist es, wenn sich ein Filmstar dieses Kalibers in einen verliebt? "Ich war mit der Situation überfordert, und ich war damals generell sehr unsicher", erzählt Schneemann-Alston. Leonardo habe ihr in dem Vierteljahr, in dem sie fast täglich zusammen waren, immer wieder zu verstehen gegeben, dass er mehr wolle. Habe sie geküsst, umarmt. Selbst Tobey Maguire holte er als Schützenhilfe dazu. "Tobey hat mich gefragt, wie ich Leonardo so finde, ob ich ihn möge. Ich mochte ihn auch, aber das war’s halt. Außerdem hatte ich einen festen Freund. Deshalb passierte nie mehr." Kurz: Der Star konnte bei ihr nicht landen. Trotz all des Glamours. Die deutschen Tugenden! Er muss sie verflucht haben.

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Schneemann-Alston lächelt ein "So war es halt"-Lächeln. Ihre Story hat sie auch deshalb noch nie erzählt, "weil einem so etwas doch keiner glaubt". Die Abweisung habe Leonardo mit Komik überspielt, dann sei er ein wenig zickig geworden. "Wir haben im Kino 'Das fünfte Element' im Originalton angeschaut, und ich meinte, Bruce Willis’ Stimme sei so männlich. Da hat er mich die ganze Zeit mit aufgezogen." Irgendwann musste Schneemann-Alston für einen Job nach Deutschland, blieb dann in Hamburg. In der Zeit gingen die Dreharbeiten in Paris zu Ende, Leonardo kehrte in die USA zurück. Ende 1997 katapultierte ihn

"Titanic" in den Hollywood-Olymp.

Swantje Schneemann-Alston muss aufbrechen. Die Kinder. Hatte sie nie das Gefühl, eine Chance verpasst zu haben? "Klar denkst du das manchmal", gibt sie ehrlich zu. "Aber ich bin glücklich mit meinem Leben. Es ist eine schöne Erinnerung." Von Leonardo DiCaprio habe sie nie wieder etwas gehört. Gut, einmal habe er nach ihrer Abreise bei ihr in Hamburg angerufen. Wollte wissen, wann sie zurückkomme. Sie lacht: "Aber ich war nicht da. Er hatte tatsächlich meinen damaligen Freund an der Strippe."

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