VG-Wort Pixel

Leonardo DiCaprio Er muss vor Gericht!

Leonardo DiCaprio
© Getty Images
Leonardo DiCaprio soll vor Gericht aussagen. Es geht um seine Beteiligung als Produzent bei "The Wolf of Wall Street". Ein Anwalt verklagt die Produktion

Während Leonardo DiCaprio schon wieder an ganz andere Film-Projekte denkt, verfolgt ihn nach wie vor der Streit um die Filmbiografie "The Wolf of Wall Street". Nun muss auch Leo als einer der Produzenten vor Gericht aussagen.

Drogen und Prostituierte

Der Hintergrund: Im Februar 2014 verklagte der US-amerikanische Anwalt Andrew Greene die Produktionsfirma "Paramount Pictures" auf 25 Millionen US-Dollar, weil er sich durch die Rolle des drogenabhängigen und Prostituierten-liebenden Nicky Koskoff (P. J. Byrne) im Film falsch dargestellt fühlte. Im Speziellen wird sich über sein Toupet lustig gemacht, das Greene auch im wahren Leben trägt. Greene sei dadruch und durch weitere Parallelen zu leicht im Film erkennbar. "Die Szenen des Films über Mr. Greene waren falsch, verleumderisch und grundsätzlich schädlich für Mr. Greenes professionellen Ruf, sowohl als Rechtsanwalt als auch als Investmentbanker, und auch für seinen privaten Ruf", so besagt die Anklage laut "Page Six".

Keine Zeit für den Prozess

Anfang der Woche versuchten die Anwälte von Greene, Leonardo zu einer Aussage zu bewegen, doch wer sich näher mit dem Zeitplan eines Hollywood-Stars beschäftigt, weiß: Spontan mit Leo sprechen, ist nicht drin. Aufgeben wollen sie aber nicht, schließlich soll der Oscar-Preisträger laut den Anwälten auch hinter der Kamera "eine treibende Kraft" gewesen sein und könne viel zur Aufklärung des Falls beitragen. Daher genehmigte der Richter die Aufforderung, Leo zur Aussage zu "zwingen". Man müsse jedoch einen angemessenen Zeitpunkt und Ort vereinbaren.

jno Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken