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Lena Meyer-Landrut Nach Entfremdung: Ihre Mutter half ihr aus der Krise

Lena Meyer-Landrut
© Franziska Krug / Getty Images
Vor mehreren Jahren durchlebte Lena Meyer-Landrut eine Sinneskrise. In einem Interview spricht die Musikerin nun über diese Zeit und offenbart, dass ihre Mutter eine große Stütze gewesen sei, trotz der vorherigen Entfremdung.

Lena Meyer-Landrut, 30, gewann im zarten Alter 19 Jahren mit ihrem Hit "Satellite" den "Eurovision Song Contest" und errang damit den zweiten Sieg für Deutschland bei diesem Wettbewerb. Es folgte eine steile und von Erfolg geprägte Musikkarriere. Doch im November 2017 verkündete sie, mit ihrem Album in einer "kreativen Krise" zu stecken, auch die geplante Tour 2018 sagte sie ab. Sie brauchte eine Auszeit und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Erst 2019 meldete sie sich mit besagtem Album "Only Love, L" zurück.

In einem Interview spricht Lena nun offen über die Gründe ihrer Krise und wie sie es schaffte, sie zu überwinden. Dabei habe ihr auch ihre Mutter geholfen, obwohl Lena und sie sich zuvor offenbar voneinander distanziert hatten.

Lena Meyer-Landrut: "Eine ständige Faust im Gesicht"

"Es wurde alles zu viel, zu anstrengend, eine ständige Faust ins Gesicht", sagt Lena in Bezug auf Tour-Absagen gegenüber dem "Süddeutsche Zeitung Magazin". Sie erklärt weiter, dass sie unter einer "brutalen Erschöpfung" gelitten habe: "Ich musste auf Pause drücken und mich neu zusammensetzen." Dennoch blickt sie auf diese Zeit anscheinend nicht mit Gram zurück, da sie schließlich daraus einen "positiven Wandel" erlebt habe. 

Vor der Zeit ihrer Sinneskrise habe zwischen Lena Meyer-Landrut und ihrer Mutter "ein gewisser Abstand" geherrscht. Doch während ihrer Auszeit sei vor allem ihre Mama eine große Unterstützung für die Sängerin gewesen. "Ich muss gestehen, dass ich erst im Laufe dieser Entwicklung meiner Mutter wieder mehr Glauben geschenkt habe", erinnert sie sich. Und weiter: "Es hat gutgetan, wieder mehr Nähe zuzulassen."

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Lena bereut nichts

Auch wenn ihr rasanter Aufstieg zum Megastar in so jungen Jahren vermutlich zu ihrer Krise beigetragen hat, würde sie auch in der Retrospektive nichts anders machen. Zumindest scheint sie sich nicht mit "Was wäre, wenn?"-Szenarios aufzuhalten: ""Was bringt es, darüber nachzudenken? Wenn etwas war, dann war es. Vergangenheit ist abgeschlossen. Ich bin jemand, der über Zukunft redet und sich Gedanken macht, was wohl werden wird."

Verwendete Quelle: sz-magazin.sueddeutsche.de

sti Gala


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