Leighton Meester Rechtsstreit mit der Mutter


In der Serie "Gossip Girl" ist mit ihr nicht gut Kirschen essen. Das hat ihre Mutter nun im echten Leben am eigenen Leib erfahren. Die Schauspielerin zieht nämlich gegen sie vor Gericht

Nie hat Leighton Meester ein Geheimnis um ihre Herkunft gemacht. Im Gefängnis als Tochter einer Inhaftierten geboren, waren die Vorzeichen alles andere als rosig. Ihre Mutter Constance saß wegen Drogenhandels eine Freiheitsstrafe ab, als Leighton zur Welt kam.

Nun, Jahrzehnte später, sorgt Constance wieder für Unfrieden in dem Leben, das Leighton sich aufgebaut hat. Sie soll Geld, das das "Gossip Girl" ihr für die Behandlung des kranken Bruders geschickt hatte, unterschlagen und für eigene Zwecke genutzt haben, berichtet die US-Internetseite "Tmz.com". Doch diesen Vorwurf lässt die Mutter nicht auf sich sitzen und bezichtigt ihrerseits die Schauspielerin der Körperverletzung.

Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass Leighton und ihre Mutter sich im Rechtsstreit befinden, nimmt die Auseinandersetzung zwischen den Beiden neue Ausmaße an. Alles fing damit an, dass Leighton vor Gericht zog. Der Anlass: Monatlich hatte sie ihrer Mutter 7.500 Dollar (umgerechnet etwa 5.220 Euro) überwiesen, um die Behandlungskosten des kranken Bruders Lex zu zahlen. Doch die 55-jährige Constance soll die finanziellen Zuwendungen stattdessen in kosmetische Behandlungen, Haarverlängerungen und andere Beauty-Anwendungen investiert haben. Dies ginge aus den Gerichtsakten hervor, so "Tmz".

Jetzt gestand Constance zumindest ein, dass sie Geld von ihrer Tochter bekommen hat. Allerdings waren die Zahlungen nicht für die Pflege des kranken Familienmitgliedes, sondern von Anfang an für sie bestimmt gewesen. "Es ist wahr, Leighton hat mir monatlich Geld geschickt, aber sie tat dies nicht, weil sie ein guter Mensch ist, sondern weil sie ein schlechtes Gewissen hat", sagte sie gegenüber dem US-Internetdienst "Tmz". Schließlich sei es Constance selbst gewesen die eine Menge Geld in die Karriere ihrer Tochter investiert habe.

Und gerade deswegen hält Constance weiterhin fest an der Behauptung, es gäbe zwischen Mutter und Tochter eine Unterhaltsvereinbarung - und zwar genau umgekehrt als üblich: Hier soll Leighton für ihre Mutter aufkommen, der Arbeitslosen monatlich 10.000 Dollar (7.000 Euro) bezahlen. Constance will Leighton nun ihrerseits auf 3 Millionen Dollar (2,1 Millionen Euro) Unterhalt verklagen. Leighton Meester zufolge ist die Unterhaltsvereinbarung erstunken und erlogen. Gegen die Forderungen wolle sie sich zur Wehr setzen, heißt es.

Und damit nicht genug: Die 55-Jährige behauptet weiter, dass Leighton sie kurz vor Weihnachten 2010 mit einer Flasche angegriffen hatte. Angeblich musste Constance´ Sohn eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.

Bei all den Rechtstreitigkeiten bleibt abzuwarten, ob die Zwei jemals wieder miteinander auskommen werden. Und dass, obwohl Leighton Meester erst kürzlich in hohen Tönen von ihrer Mutter gesprochen hatte: "Meine Mutter Connie inspiriert mich. Sie ist eine wunderbare Frau", sagte sie. Und weiter: "Als ich Schauspielerin werden wollte, hat sie mich total unterstützt. Sie ist sehr exzentrisch, sie ist eben ganz speziell, sehr individuell." Von dieser liebevollen Mutter-Tochter-Beziehung scheint nicht mehr viel übrig zu sein.

yyo

gala.de


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