Leighton Meester: Familienstreit

Die Mutter von "Gossip Girl"-Biest Leighton Meester forderte mehr Geld von ihrer erfolgreichen Tochter. Nun zog sie die Klage zurück - doch Leighton Meester hat mit der Sache noch nicht abgeschlossen

Ja, Blut ist dicker als Wasser. Aber manchmal kann die eigene Familie einen auch gehörig in die Bredouille bringen. "Gossip Girl"-Darstellerin Leighton Meester kennt sich damit bestens aus: In der Vergangenheit musste sie sich immer wieder - und zum Teil sogar vor Gericht - mit den finanziellen Forderungen ihrer Mutter Constance auseinander setzen. Nun behauptet diese in der amerikanischen "In Touch", ohne weitere Unterstützung ihrer Tochter schon an Weihnachten obdachlos zu sein.

In der Rolle der verwöhnten "Blair Waldorf" wurde Leighton Meester weltberühmt. Genau wie ihre Serienfigur ist sie inzwischen Millionärin.

"Meine ganze Welt bricht auseinander - und Leighton scheint es gar nicht zu interessieren", klagte Constance dem Magazin in einem exklusiven Interview ihr Leid. Angeblich besitze sie nur noch 26 Dollar, mit denen sie für sich und Leightons jüngeren Bruder Lex sorgen müsse, und hätte auch kein Auto mehr. Nicht einmal genügend Geld für Lebensmittel besitzt sie nach eigener Aussage.

Mit dem großen Erfolg der Serie "Gossip Girl" stieg Leighton Meester in die Liga der Gutbezahlten auf. Umgerechnet 18.000 Euro soll sie für eine Folge der Serie erhalten. Obwohl sie bereits Ende 2008 die geschäftliche Beziehung zu ihrer Mutter abbrach, überwies Leighton ihr bis Juli dieses Jahres monatlich knapp 5.500 Euro. Gedacht war das Geld für den Lebensunterhalt und die medizinische Versorgung ihrer Mutter und des jüngeren Bruders Lex. Constance jedoch habe nach Berichten der "In Touch" das Geld für Botoxbehandlungen ausgegeben, woraufhin ihre Tochter sie verklagte.

Die turbulente Vergangenheit ihrer Eltern und die Tatsache, dass Leighton Meester in einem Gefängnis zur Welt kam, sind inzwischen kein Geheimnis mehr. Verwicklungen in den Drogenhandel bescherten Constance und ihrem damaligen Mann längere Gefängnisstrafen. Constance selbst behauptete stets, ihr Leben nach ihrer Freilassung von Grund auf neu geordnet zu haben, um ihrer kleinen Tochter eine aussichtsreiche Zukunft zu ermöglichen. "Ich wusste schon immer, dass sie einmal ein Star werden würde.", erzählte sie der "In Touch". Und fügt hinzu: "Ich habe mein ganzes Leben der Verwirklichung dieses Traums gewidmet".

Von dem heutigen Ruhm und Reichtum ihrer Tochter Leighton will Constance deshalb ihren Teil abhaben. Sie habe sich erniedrigt und als Tänzerin gearbeitet, um das Geld für die Familie aufzubringen, und werde nun von ihrer Tochter übergangen. Sogar Lex hege inzwischen Groll auf seine große Schwester, erzählt Constance weiter. Er habe ein Foto des Luxusanwesens seiner Schwester gesehen und seine Mutter gefragt: "Mama, wie kann sie uns das antun?".

Eine dramatische Geschichte, die besonders Leighton Meester ernsthaft zusetzen dürfte. Sie selbst verlor in der Presse kein schlechtes Wort über ihre Mutter und den Rechtsstreit.

UPDATE

Am Montag (12. Dezember) vermeldete "The Hollywood Reporter", dass Constance Meester die Klage zurückgezogen hat. Meester forderte mehr finanzielle Unterstützng von ihrer gut verdienenden Tochter, obwohl diese bereits regelmäßige Unterhaltszahlungen leistete.

Leighton Meester musste Mitte des Jahres entsetzt feststellen, dass ihre Mutter die knapp 5.700 Euro, die sie jeden Monat als Unterstützung für die medizinische Versorgung ihres kranken Bruders überwies, für Schönheitsoperationen ausgegeben hatte. Daraufhin zog die 25-Jährige vor Gericht.

Im Gegenzug reichte ihre Mutter wenige Tage später eine Klage ein, in der sie knapp 2,3 Millionen Euro von ihrer Tochter forderte. Der Grund: Constance hab ihr "Glück für Leightons Schauspielkarriere geopfert".

Nun gab Constance Meester auf. Doch auch wenn die gierige Mutter ihre aussichtslose Situation anerkannt hat, für Leighton soll die Sache noch lange nicht geklärt sein. Sie sinnt auf ein faires Urteil - und will ihren kranken Bruder Lex angeblich sogar zu sich nach New York holen.



kst

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