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Laverne Cox Sie erhält ihre eigene Barbie-Puppe

Laverne Cox bei einem Auftritt in New York.
Laverne Cox bei einem Auftritt in New York.
© J. Lingo/AdMedia/ImageCollect
Laverne Cox wird mit ihrer eigenen Barbie-Puppe geehrt. Die Schauspielerin und LGBTQ-Aktivistin ist begeistert.

Schauspielerin und LGBTQ-Aktivistin Laverne Cox (49) erhält ihre eigene Barbie. Die Firma Mattel gab US-Medienberichten zufolge bekannt, dass sie eine Puppe auf den Markt bringt, die Cox nachempfunden ist. Es ist demnach das erste Mal, dass eine Barbie nach dem Vorbild einer Transgender-Frau geschaffen wurde.

Die Spielzeugfirma arbeitete offenbar direkt mit Cox zusammen, um eine Barbie zu kreieren, die genau zu ihrem Stil passt. Die Puppe trägt laut den Berichten ein rotes Kleid, bestehend aus einem enganliegenden Oberteil und einem weiten Tüllrock. Die Schauspielerin selbst zeigt sich begeistert über die Ehre: "Es war jahrelang ein Traum, mit Barbie zusammenzuarbeiten, um meine eigene Puppe zu kreieren", sagte Cox in einer Erklärung. "Ich kann es kaum erwarten, dass Fans meine Puppe in den Regalen finden und die Möglichkeit haben, ihrer Sammlung eine Barbie-Puppe hinzuzufügen, die einer Transgender-Person nachempfunden ist."

"Wir sind stolz darauf, die Bedeutung von Inklusion und Akzeptanz in jedem Alter hervorzuheben und Lavernes bedeutenden Einfluss auf die Kultur mit einer Tribute Collection Barbie zu feiern", sagte Lisa McKnight von Mattel in einer Erklärung. Die Puppe soll in der kommenden Woche in den Handel kommen und umgerechnet etwa 37 Euro kosten.

Auch die Queen hat eine eigene Barbie

Die Laverne-Cox-Barbie wurde vor ihrem 50. Geburtstag hergestellt. Die Schauspielerin, die durch die Serie "Orange Is the New Black" bekannt wurde, feiert am 29. Mai ihren runden Ehrentag. Zuletzt war sie unter anderem in der Miniserie "Inventing Anna" zu sehen.

Mattel hat kürzlich auch Barbie-Puppen für Schauspielerin Lucille Ball und Queen Elizabeth II. entwickelt. Letztere soll in Großbritannien innerhalb von Sekunden ausverkauft gewesen sein, wie der "Guardian" berichtete.

SpotOnNews


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