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Laura Larsson "Ich hatte kurz Panik, dass Nils mich versetzt"

Laura Larsson
Laura Larsson
© Spotify
Laura Larsson und ihr Partner Nils Hansen haben im Oktober standesamtlich geheiratet, für dieses Jahr planen sie eine große Hochzeitsfeier. Welche Traditionen ihnen wichtig sind und wovor die beiden Angst haben, verraten sie im GALA-Interview.
Es ist eine Premiere: Podcasterin und Radiomoderatorin Laura Larsson und ihr jüngst angetrauter Ehemann Nils Hansen haben noch nie ein gemeinsames Interview gegeben. Umso erfrischender ist das Gespräch mit dem herrlich ehrlichen Paar.

Laura Larsson + Nils Hansen im GALA-Interview über ihre Hochzeit

Laura Larsson war sich schon lange sicher, dass sie bald heiraten will. Hansen ging es da anders: Manchmal hat es ihn ganz schön unter Druck gesetzt, dass seine Freundin in ihrem Podcast "Herrengedeck" so oft über ihren Hochzeitswunsch spricht, verrät er im GALA-Interview. Im Oktober 2020 haben sie sich dann endlich das Ja-Wort gegeben – standesamtlich und im engsten Kreis. Das soll sich nun ändern: Die beiden planen eine große, freie Trauung in Brandenburg und nehmen ihre Fans in ihrem neuen Spotify Original Podcast "Erstmal für immer" mit in die Planung. Was die Gäste besser sein lassen sollten und was auf gar keinen Fall passieren darf, lesen Sie hier.
GALA: Im Oktober 2020 haben Sie standesamtlich geheiratet: Herzlichen Glückwunsch! Was hat sich in den ersten Monaten Ehe in Ihrer Beziehung verändert?
Nils Hansen: Ehrlich gesagt hat sich gar nichts verändert
Laura Larsson: Das stimmt. Zwischen Nils und mir ist eigentlich alles so wie immer, wir finden es nur komisch, "meine Frau" und "mein Mann" zu sagen, wenn wir übereinander sprechen. Das bekommen wir überhaupt nicht hin! (lacht) Das fühlt sich richtig merkwürdig an.
Und wie nennen Sie sich stattdessen?
Laura: Als Verlobte oder Verlobter haben wir uns nie bezeichnet, ich sage oft "mein Partner" oder "mein Freund, also mein Mann, also Nils". (lacht) Dann stammle ich immer so rum, weil mir das so unangenehm ist.
Laura, Sie sind mit Ihrem Künstlernamen "Larsson" bekannt geworden, jetzt haben Sie Nils Nachnamen angenommen. Stellen Sie sich ab sofort mit "Larsson" oder "Hansen" vor?
Laura: Das kommt auf die Situation an. Wenn ich beruflich unterwegs bin, stelle ich mich als "Laura Larsson" vor, wenn ich privat jemanden treffe, bin ich "Laura Hansen".
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, so viele Menschen an Ihren Hochzeitsvorbereitungen teilhaben zu lassen?
Laura: In meinem Podcast "Herrengedeck" ist meine Hochzeit bzw. mein Hochzeitswunsch schon sehr lange Thema, ich habe oft betont, wie gerne ich heiraten möchte. Allerdings war Nils noch lange nicht so weit wie ich, er ist ja auch ein paar Jahre jünger. Und dann haben meine Hörer*innen jahrelang mitgefiebert, wann ich endlich einen Antrag erhalte. Und dann habe ich im ersten Lockdown endlich einen Antrag bekommen! Als ich das dann verraten habe, wurden mir plötzlich so viele Nachrichten, Ratschläge und Glückwünsche zugeschickt und das Interesse war einfach so enorm, dass wir uns dann dazu entschlossen haben, einen Podcast zu machen.

"Wir streiten uns nicht so oft!"

Nils, hat es Sie unter Druck gesetzt, dass Laura so oft und öffentlich über ihren Heiratswunsch gesprochen hat?
Nils: Ja, aber trotzdem hat mich das in meinem Entscheidungsprozess nicht beeinflusst. Irgendwann war ich dann ja auch bereit.
Und zwar im ersten Lockdown. Haben Sie sich in dieser Zeit nicht wie viele andere Paare die Köpfe eingeschlagen?
Nils: Wir streiten uns nicht so oft! (lacht) Mit dem Lockdown hat sich für uns gar nicht viel verändert, wir arbeiten sowieso gemeinsam und von zu Hause aus.
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Laura, Sie haben bei Instagram vor einiger Zeit mal ein paar Hochzeitskleider gezeigt. War das für Nils ein Problem?
Nils:
Nein.
Laura: Ich hab die Kleider ja nicht angezogen, aber auch das wäre – glaube ich – kein Problem gewesen, oder? Wir sind da nicht so traditionell.
Nils: Das wäre für mich vollkommen ok gewesen.
Nils, kennen Sie schon Lauras Hochzeitskleid?
Nils: Ja, das kenne ich schon.
Laura: Aber dazu erzählen wir mehr im Podcast.

Traditionen, Dresscode & Junggesellenabschiede

Welche Traditionen sind Ihnen bei der Hochzeit wichtig?
Laura: Für mich war klar, dass ich ein weißes Hochzeitskleid haben will. Nicht wegen dieses Sinnbildes der Jungfräulichkeit – der Zug ist ja sowieso schon lange abgefahren – sondern weil ich es optisch einfach schöner finde als ein buntes Kleid.
Nils: Und wir haben Trauzeugen. Das ist ja auch irgendwie traditionell, vor allem bei einer freien Trauung braucht man das normalerweise nicht.
Laura: Und wir haben natürlich auch Ringe, das finden wir auch wichtig. Aber auf ein Ehegelübde und einen Polterabend verzichten wir.
Und einen Junggesellenabschied?
Laura: Den hatte ich – aber ich hatte auch keine Wahl! (lacht) Das wurde über meinen Kopf hinweg entschieden und ich sag mal so: Das ist auf jeden Fall ausgeartet! 
Nils: Meiner war geplant, aber wegen Corona mussten wir das leider absagen. Vielleicht hole ich das aber nochmal nach.
Eine klassische Tradition ist ja auch, dass das Brautpaar die Nacht vor der Hochzeit getrennt verbringt. Wie machen Sie das?
Laura: Vor der standesamtlichen Hochzeit haben wir die Nacht getrennt verbracht, ich habe mit meiner Mutter und Trauzeugin kitschige Hochzeitsfilme geschaut und Nils war mit einem Kumpel in einem Bungalow und hat klischeehafte Männersachen gemacht. Am Tag der Trauung hatte ich aber wirklich für einen kurzen Moment richtige Panik, dass Nils mich versetzt. (lacht)
Wieso?
Laura: Ich hatte aus mir unerklärlichen Gründen Angst, dass Nils sich doch noch umentscheidet.
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Haben Sie schon einen Hochzeitstanz einstudiert?
Laura: Nein, wir waren auch nicht in der Tanzschule. (lacht)
Nils: Wir machen das ganz spontan.
Laura: Oh Gott, das wird so unangenehm. Wir können beide nicht tanzen. (lacht)
Nils: Ich kann den Grundschritt von Disco-Fox.
Laura: Ich aber nicht. Wir werden wahrscheinlich einfach schaukeln. Das Lied steht auch noch nicht fest.
In welchen Momenten lagen bei den Hochzeitsvorbereitungen die Nerven blank?
Laura: Beim Ringe kaufen, das hat gar nicht funktioniert. Das war am Ende eine richtig spontane Nummer und da habe ich auch eine kleine Krise bekommen. Und die Location-Suche war extrem schwierig und vor allem teuer. Oh, und bei den Einladungskarten haben wir uns einmal ganz schön heftig gestritten.
Warum?
Laura: Weil ich mir Gedanken um die Optik der Karte gemacht habe und Nils wahrscheinlich auch einfach eine WhatsApp an alle Gäste geschickt hätte. (lacht)
Nils: Naja, sooo egal war mir das nun auch wieder nicht …

Laura Larsson: "Hochzeits-Spiele finde ich richtig bescheuert!"

Können Sie schon verraten, wo Sie heiraten werden?
Laura: Wir feiern auf einem Dorf in Brandenburg, in einer Scheune. Das ist alles sehr ländlich.
Was sind absolute No-Gos, die Ihre Gäste vorbereiten könnten?
Laura: Also, Spiele finde ich schon richtig bescheuert!
Nils: Ich auch! Das ist gar nicht mein Ding.
Laura: Ich kenne auch die meisten Spiele nicht, aber wenn wir beide auf die Bühne müssen und dann irgendwas peinliches machen sollen, das fände ich schon echt blöd. Oder wenn die Gäste eine PowerPoint-Präsentation vorbereiten und dann plötzlich ein Ex-Freund oder eine Ex-Freundin auftaucht – das ist auch nicht ganz so lustig. Und es wäre natürlich blöd, wenn jemand so richtig doll betrunken ist.
"Erstmal für immer” ist ein Spotify Original Podcast und wird am 27. Februar 2021 veröffentlicht. Jeden zweiten Samstag folgt eine neue Folge exklusiv auf Spotify.
"Erstmal für immer” ist ein Spotify Original Podcast und wird am 27. Februar 2021 veröffentlicht. Jeden zweiten Samstag folgt eine neue Folge exklusiv auf Spotify.
© Spotify
Sie teilen Ihre Hochzeitsvorbereitungen mit Hunderten Menschen, aber wie sieht es am Tag der Trauung aus: Sollen die Gäste Ihr Handy lieber in der Tasche lassen oder darf Ihre Hochzeit parallel auf Instagram stattfinden?
Laura: Bei der freien Trauung, sollen die Handys auf jeden Fall in der Tasche bleiben! Da gibt eine Person, die professionelle Fotos macht, und das reicht. Ich will nicht, dass sich meine Gäste unser Ja-Wort durch eine Handykamera anschauen. Wer davor und danach Fotos oder Videos machen will, kann das aber gerne machen. Obwohl natürlich auch nicht jeder von unseren Gästen scharf darauf ist, bei Instagram aufzutauchen.
Worauf freuen Sie sich am meisten?
Laura: Auf die freie Trauung, unsere Rednerin ist toll und ich glaube, das wird vor allem in unserer schönen Location richtig schön. Und Nils freut sich am meisten auf die Party, oder? (lacht)
Nils: Ja, unter anderem. (lacht)
Und wovor haben Sie Angst?
Laura: Meine größte Angst ist, dass es Streit gibt. Nicht zwischen Nils und mir, sondern zwischen unseren Gästen. Das wäre mein größter Horror.
Nils: Ich habe mir da noch nie Gedanken drüber gemacht … Aber ja, eine Auseinandersetzung wäre schon sehr unpassend.
Laura: Und Regen! Das darf nicht passieren!
Verwendete Quelle: eigenes Interview
Gala

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