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Laura Benanti Rührende Worte zu ihrer Fehlgeburt


Erstmals hat Laura Benanti sich öffentlich zu ihrer Fehlgeburt geäußert. Und will damit anderen Frauen Mut machen

Anfang des Jahres ging für Schauspielerin Laura Benanti ein absoluter Traum in Erfüllung: Sie erfuhr, dass sie und ihr Verlobter Patrick bald eine kleine Familie sein sollten. Doch das Schicksal meinte es anders mit der "Nashville"-Darstellerin. Sie verlor das ungeborene Kind. Nun, ein gutes halbes Jahr später, äußert sie sich erstmals öffentlich zu diesem tragischen Verlust. In einem Essay, das die "Huffington Post" Mitte der Woche herausbrachte, lässt sie ihrer Trauer freien Lauf und möchte damit ein großes Tabu aus der Welt schaffen.

Lauras Glück hielt nur 30 Minuten an

"Der Tag, an dem ich von meiner Schwangerschaft erfuhr, war der glücklichste Tag meines Lebens", beginnt die "Tony Award"-Gewinnerin ihren öffentlichen Brief. "Es kam mir wie ein Wunder vor. Nach meinem Arzttermin ging ich mit dem Gedanken an den süßen Rhythmus eines Herzschlags nach Hause." Doch das Blatt sollte sich für die 36-Jährige wenden, sobald sie in den eigenen vier Wänden angekommen war. Stundenlang plagten sie Bauchkrämpfe und Blutungen.

Am nächsten Tag musste der Doktor ihr dann die dramatische Nachricht überbringen: "Kein Herzschlag". "Unser Wunder war vorbei", erinnert sich die Schauspielerin trauernd.

"Warum sprechen wir nicht öfter darüber?"

Doch Lauras Essay ist keine Art Selbsttherapie. Sie möchte mit ihren Worten etwas bewirken. Ihr Ziel: Das Thema Fehlgeburt soll zukünftig nicht mehr totgeschwiegen werden.

"Nach diesem Vorfall sprach ich mit Frauen darüber, die mir relativ nahestehen und die das Gleiche durchgemacht haben wie ich - davon wusste ich jedoch gar nicht", zeigt sich Laura schockiert. Ihr wurde daraufhin erzählt, wie verbreitet Fehlgeburten sind und dass viele Frauen schon einmal ein Ungeborenes verloren haben.

"Wenn es wirklich so normal ist, warum sprechen wir darüber nur im Flüsterton oder sogar gar nicht?", kreidet der Serien-Star an.

Deshalb motiviert sie schließlich Frauen mit dem gleichen Schicksal: "Du darfst darüber sprechen!"

ter / Gala

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