Lady GaGa: Schlechter Boss

Eine ehemalige Assistentin verklagt Lady GaGa wegen 7168 unbezahlten Überstunden und unzumutbaren Arbeitsbedingungen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich eine Ex-Angestellte beschwert

Fashion-Looks

Der Style von Lady GaGa

Wow, was für eine Lady in Red spaziert denn hier durch die Straßen von Paris? Keine Geringere als Sängerin Lady GaGa. Ihr stylishes Midi-Kleid mit Schleifen-Applikation am Hals stammt von dem amerikanischen Label "CO". Zum Kleid kombiniert die Sängerin eine Cat-Eye-Brille im 60's Look und schwarze klassische Pumps - très chic!
Wer den Leo-Look liebt, sollte sich eines merken: Je mehr Raubkatze, umso wilder das Outfit. Daher gilt die Fashion-Regel: Lieber einen Gang zurückschalten und nur ein Stück mit dem Animal-Print tragen. Doch Lady Gaga folgt ihrem ganz eigenen Mode-Gesetz. Bei ihr ist mehr einfach mehr. 
Am Abend des gleichen Tages geht Lady Gagas Kostüm-Show weiter. Von der Raubkatze verwandelt sie sich in ein Crew-Mitglied von "Star Trek". Beam her up, Scotty!
Rodeo scheint am Tag zuvor das Motto von Lady Gaga zu sein. Ein paar Inspirationen könnte sich die Sängerin aber auch aus "Fifty Shades of Grey" geholt haben. Was für ein skurriler Mix aus Lederriemen, Cowboy-Accessoires und Diva-Attitüde.

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Ihre Fans nennt Lady GaGa liebevoll "Little Monsters". Eine Bezeichnung, die eigentlich viel besser auf die Sängerin selbst zutrifft - glaubt man den Worten einer ehemaligen Angestellten. 13 Monate lang arbeitete Jennifer O'Neill als persönliche Assistentin der Popdiva, begleitete sie auf ihrer "Monster Ball Tour 2010".

Ein Knochenjob mit Folgen: Weil die Arbeitsbedingungen denen eines Sklaven geglichen haben sollen, verklagt Jennifer O'Neill nun ihre ehemalige Chefin. Für 7168 unbezahlte Überstunden fordert sie 380.000 Dollar (etwa 291.000 Euro).

Während tausende Fans sich vermutlich um einen Assistentenjob bei ihrem Idol reißen würden, soll dieser laut Jennifer O'Neill der reinste Alptraum gewesen sein. Von der Terminplanung, über den Speiseplan, der Regelung der Finanzen, der Beschaffung und Reinigung von Lady GaGas extravaganter Garderobe bis hin zum Reichen des Handtuchs, sobald die Sängerin aus der Dusche trat, sollen die Aufgaben gereicht haben.

Ein Job, der vor allem rund um die Uhr dauerte, wie es in der Anklageschrift laut "New York Post" heißt: "Es gab keine Pausen zum Essen oder manchmal nicht einmal zum Schlafen." Lady GaGa habe darauf bestanden, dass ihre Assistentin sofort zur Stelle war – egal, ob es sich um eine Kleinigkeit am Morgen oder um einen spontanen Wunsch in der Nacht handelte.

Auch die Bezahlung ließ laut O'Neill zu Wünschen übrig: Die 75.000 Dollar (rund 57.000 Euro) Jahreseinkommen sollen zu wenig gewesen sein für einen Job, von dem sie bleibende Schäden behalten hätte.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine ehemalige Assistentin gegen Lady GaGa wettert. Angela Ciemny veröffentlichte sogar ein Buch über ihre Erlebnisse. In"The Rise and Rise of Lady Gaga" heißt es, dass sie oft mit der Sängerin in einem Bett schlafen musste, da diese nicht alleine sein wollte. Und damit nicht genug: Auch unter die Dusche ging es angeblich oft zu zweit.

Lady GaGa äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Eine Sprecherin teilte lediglich mit, dass die Anklage "komplett ohne Wert" sei.

kse

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