Til Schweiger: Sein Deli hätte ihn fast ruiniert

Das Restaurant "Barefoot Deli" feiert Einjähriges. Doch mit Til Schweigers Herzensprojekt lief es nicht immer rund. Fast hätte er sich als Gastronom übernommen 

Vor einem Jahr eröffnete Til Schweiger, 53,  sein "Barefoot Deli" in Hamburg. Heute feiert er das Einjährige mit einer großen VIP-Party im Deli mit vielen bekannten Freunden. Mit dem Projekt hat sich der Schauspieler, Regisseur und Produzent auf für ihn sehr ungewohntes Terrain begeben. Und entsprechend ging anfangs auch so einiges schief. In einem Interview mit dem Online-Magazin neuH.com zeigte sich Schweiger nun selbstkritisch und zog Bilanz.

Til Schweigers Freunde hatten ihn gewarnt

Die Idee, ein Restaurant ohne Masterplan zu eröffnen, nennt Schweiger rückblickend „etwas naiv“. Er gesteht, dass viele Freunde ihn gewarnt hätten vor dem Haifischbecken Gastronomie. „Til, tu Dir das nicht an, haben sie gesagt. Als dann so viel schief lief, hatte ich echt mal einen totalen Tiefpunkt und mir im Stillen gedacht: ‘Scheiße, jetzt bin ich tatsächlich kurz davor, meine Entscheidung wirklich zu bereuen.’ Und ich habe in meinem Leben noch nie wirklich etwas bereut. Aber ich habe nicht aufgegeben. Und jetzt ist ja auch alles gut geworden.”

Auch einfach mal was wagen im Leben

Schweiger sucht gerne nach neuen Herausforderungen: "Ich bin der Meinung: Wenn sich dir eine tolle Chance bietet, dann musst du sie auch nutzen! Wage auch mal etwas im Leben. Dieses Bewusstsein möchte ich auch an meine Kinder weitergeben. Viel zu viele Menschen finden niemals den Mut, etwas in ihrem Leben zu verändern und mal ganz neue Wege einzuschlagen. Weil sie eine riesige Angst davor haben, zu scheitern. Aber nur, wenn Du bereit bist, auch mal Risiken einzugehen, kannst Du auch gewinnen", so Schweiger.

Der "Wasser-Skandal" im "Barefoot Deli" nervt noch immer

Die negativen Schlagzeilen wegen zu teurem Wasser ärgern Schweiger noch immer. „Das war wirklich unsäglich: Bei Steffen Henssler kostet gefiltertes und mit Kohlensäure versetztes Leitungswasser mehr als sechs Euro. Bei meinem Lieblings-Italiener in Köln sogar sieben Euro und zwanzig Cent. Glauben Sie, dass sich dort bisher auch nur irgendein Mensch über den Preis beschwert hätte? Es gibt einfach Leute, die nur darauf lauern, dass sie mich in die Pfanne hauen können. Das war bei mir aber schon immer so. Das bin ich gewohnt.”

Auf die falschen Leute gehört und Geld verbrannt

Schweiger erklärt zudem, er habe auch auf die falschen Leute gehört: „Beim Thema Film macht mir ja keiner etwas vor. Aber da ich Gastronomie und Hotellerie eben nicht gelernt habe, will ich mich jetzt nur noch auf Leute verlassen, die bewiesen haben, dass sie zu den Besten der Besten gehören.” Die Fehlentscheidungen vom Anfang kosteten Schweiger einiges an Lehrgeld: “Eine Menge Geld ist nämlich auch in dunklen Kanälen versickert. Da haben sich ein paar Typen ordentlich bedient.”

Expansionspläne sind bereits in Gange

Die Aufgabe als Gastronom macht Schweiger mittlerweile großen Spaß und läuft auch wirtschaftlich gut. Expansionspläne sind bereits in Gange “Meine wilden Zeiten, in denen ich durch die Clubs und Discos gezogen bin – so mit 25, 30 Jahren – die liegen lange hinter mir. Heute bin ich privat am liebsten zu Hause, weil ich ja durch meinen Beruf schon so viel herumreise. Ich bin Gastgeber aus Passion. Und diese Leidenschaft möchte ich mit meinem Deli auf andere Menschen übertragen,” sagt Schweiger. 

Luna Schweiger

Sexy Auftritt an Papas Seite

Luna Schweiger
Was für ein schönes Paar: Til und Luna Schweiger genossen am Wochenende einen freudigen Vater-Tochter-Auftritt. Dabei überraschte die 20-Jährige mit ihrem Mega-Dekolleté.


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