Rose McGowan: Jetzt verliert sie auch noch ihr Haus wegen Harvey Weinstein

"Charmed"-Darstellerin Rose McGowan war das erste Opfer, das Harvey Weinstein als Vergewaltiger outete. Für den Kampf gegen das "Monster" zahlt sie nun einen hohen Preis

Rose McGowan

Schauspielerin Rose McGowan, 44, mutiert immer mehr zur tragischen Figur! Sie war es, die als erste mutig öffentlich machte, dass sie von Harvey Weinstein, 65, vergewaltigt wurde. Und damit die aktuelle Welle des Protests gegen sexuelle Übergriffe überhaupt erst möglich machte. Doch während Hollywood-Stars wie Nicole Kidman, 50, Reese Witherspoon, 41, oder Meryl Streep, 68, bei den "Golden Globes" zu den öffentlichen Sprachrohren der Bewegung "Time's Up" wurden, war "Charmed"-Darstellerin Rose McGowan noch nicht mal eingeladen. Schlimmer noch: Rose erklärte nun, sie müsse ihr Haus verkaufen, um die Anwaltskosten zahlen zu können, die bei ihrem Kampf gegen ihren Vergewaltiger Harvey Weinstein aufgelaufen sind. 

Rose McGowan hat hohe Anwaltskosten

Im Rahmen eines Promo-Tages für ihre neue Doku-Serie "Citizen Rose" in Los Angeles erklärte McGowan: "Es macht mir ein bisschen Angst. Ich muss nun mein Haus verkaufen, um die Kosten für den Kampf gegen Monster wie Weinstein begleichen zu können". Doch trotz der persönlichen Niederschläge, die sie nun auch Haus und Hof kosten können, will Rose McGowan weiter als Aktivistin an vorderster Front gegen sexuelle Übergriffe kämpfen. Und sich für die Opfer einsetzen. Auch ohne die Unterstützung der Kolleginnen aus Hollywood. Offenbar wurde Rose von den Initiatoren von "Time's Up" nicht eingeladen, weil sie etwa Meryl Streep scharf attackierte und beschuldigte, sich nicht früher gegen Weinstein ausgesprochen zu haben. McGowan war eine von mehr als 70 Frauen, die Harvey Weinstein sexuell missbraucht hat. 

Auch Asia Argento ist wütend

Auch Asia Argento, 42, ein weiteres Weinstein-Opfer, fühlt sich von den "Time's Up"-Initiatoren übergangen. "Ich schätze, ich bin nicht mächtig oder Hollywood genug. Ich bin stolz, hinter den Kulissen zu arbeiten", schrieb sie auf Twitter. An Rose McGowan gerichtet schrieb Argento: "Niemand sollte vergessen, dass du die Erste warst, die das Schweigen brach". McGowan antwortete auf Twitter: "Und nicht eine der originellen, schwarz gekleideten Personen, die nun unsere Vergewaltigungen anerkennen, hätte sonst einen Finger krummgemacht. ich habe keine Zeit für Hollywood-Verlogenheit". 

Das könnte Sie auch interessieren: 

Meryl Streep

"Hollywood muss desinfiziert werden"

Meryl Streep


Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche