Herzogin Meghan + Prinz Harry: Wie geht es finanziell für sie weiter?

Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen nicht mehr als hochrangige Mitglieder der königlichen Familie gelten, mehr Zeit in Nordamerika verbringen und ihr eigenes Geld verdienen.

Der 8. Januar 2020 wird Royal-Fans für lange Zeit im Gedächtnis bleiben. An dem Tag sorgten Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, für ein Erdbeben. Sie kündeten per Instagram an, ab sofort kürzer treten zu wollen und keine "Senior Royals" mehr zu sein. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan: So steht es um ihre Finanzen

"Wir beabsichtigen, als hochrangige Mitglieder der königlichen Familie zurückzutreten und daran zu arbeiten, finanziell unabhängig zu werden, während wir Ihre Majestät, die Königin, weiterhin uneingeschränkt unterstützen", verkündete das Paar. Auf der offiziellen Website erklärten die Eltern von Baby Archie, acht Monate, wie sie künftig ihre Finanzen regeln wollen. Auf den sogenannten "Sovereign Grant", der Mitgliedern des Königshauses, die im Auftrag von Queen Elizabeth, 93, Termine wahrnehmen, zusteht, will das Paar verzichten. Der Grant macht fünf Prozent ihrer Einnahmen aus. Die restlichen 95 Prozent stellt Prinz Charles, 71, seinem Sohn und seiner Schwiegertochter zur Verfügung aus Einnahmen aus seinem Herzogtum Cornwall, laut sussexroyal.com.

Paukenschlag von Harry + Meghan

Ausstieg als Senior-Royals, mehr Zeit in Nordamerika!

Herzogin Meghan und Prinz Harry

 

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Beide sind Millionen wert

Durch den Verzicht auf den Sovereign Grant dürfen Harry und Meghan selbst Geld verdienen. "Die Herzogin und der Prinz schätzen es, künftig ein eigenes Einkommen zu verdienen. Die aktuellen Strukturen verbieten ihnen das", heißt es auf der Website. Das Paar freue sich auf seine finanzielle Unabhängigkeit, ist zu lesen. Laut "People.com" ist die Herzogin durch ihre Arbeit als Schauspielerin und Influencerin knapp 4,5 Millionen Euro schwer. Prinz Harrys Vermögen, das größtenteils aus einem von Prinzessin Diana (†36) angelegten Fonds stammt, wird auf 22 bis 35 Millionen Euro geschätzt. Obwohl sowohl Meghan als auch Harry finanziell bestens aufgestellt sind, dürften sich die Konten der beiden in Zukunft rasant füllen.

Amerikanische Medien spekulieren, dass die beiden durch Auftritte bei Veranstaltungen und Vorträge mehrere Millionen pro Jahr verdienen könnten. In weiser Voraussicht ließ das Paar "Sussex Royal" beim Patentamt bereits als Marke eintragen. "Die Königlichen Hoheiten sind zuversichtlich, dass dieses Arrangement für alle Seiten am besten ist. Sie freuen sich darauf, ihre royalen Verpflichtungen und gemeinnützige Arbeit fortzuführen und dabei finanziell unabhängig zu sein", ließen Meghan und Harry wissen. Heißt: Unter der Marke "Sussex Royal" kann in Zukunft so gut wie alles vermarktet und verkauft werden: Der Kreativität sind nun keine Grenzen mehr gesetzt. 

Barack + Michelle Obama als Vorbilder

Denn nicht nur öffentliche Auftritte und das Halten von Reden dürften in der nächsten Zeit Millionen in die Kassen spülen. Die britische "Daily Mail" vermutet hinter dem Schritt des Paares eine Annäherung an das Ehepaar Obama, das nach dem Ausscheiden Barack Obamas als Präsident der Vereinigten Staaten nun mit eigenen Projekten Geld scheffelt. Die britische Tageszeitung mutmaßt unter anderem, dass sich Harry und Meghan - wie auch die Obamas - in Richtung TV und Streaming orientieren könnten. Denkbar wären unter anderem eigene Dokumentationen; erste Erfahrungen sammelte das Paar mit dem im Herbst veröffentlichten ITV-Beitrag "Harry and Meghan: An African Journey". Zudem wurde im April 2019 bekannt, dass Prinz Harry an einem Projekt mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey, 65, arbeitet. Gemeinsam wollen sie sich dem Thema der mentalen Gesundheit widmen, heißt es. Das Projekt soll im Jahr 2020 in Kooperation mit Apple produziert werden. Wie auch die Obamas könnten Harry und Meghan ihre Projekte in Zukunft aber auf einem eigenen Business aufbauen: Eine eigene Produktionsfirma würde dem Paar noch mehr (kreative) Freiheit verschaffen.

Dass Meghan wieder als Schauspielerin vor die Kameras tritt, ist eher unwahrscheinlich. Mit ihrem neuen, royalen Image könnte es schwierig werden, in andere Rollen zu schlüpfen. Kleine Gastauftritte, in denen sie vielleicht sogar sich selbst verkörpert, sind aber denkbar. 

Buch-Deals in Millionenhöhe

Wie auch die Obamas könnten Harry und Meghan zudem zu Autoren werden und sich eigenen Buch-Publikationen widmen. Dass sich Herzogin Meghan für das Schreiben begeistern kann, ist bekannt. Die 38-Jährige betextete nicht nur jahrelang ihren Blog "The Tig", sondern lebte sich auch bei ihrer Zusammenarbeit mit der britischen "Vogue" schreiberisch aus und verfasste für ihre September-Ausgabe eigene Beiträge. Das Ehepaar Obama, das seit Längerem mit den Sussex' befreundet ist, ist als Schriftsteller immens erfolgreich: Michelle Obamas, 55, Autobiographie verkaufte sich allein in Nordamerika in den ersten 15 Tagen nach ihrer Veröffentlichung über zwei Millionen Mal. Auch Barack Obama, 58, sitzt gerade an seinen Memoiren: Für die weltweiten Rechte an den beiden Publikationen soll das Ehepaar laut der "Financial Times" 57 Millionen Euro bekommen haben. 

Das Interesse an Memoiren des Herzogenpaares dürfte ähnlich groß sein. Ein intimer Einblick in das Leben als britischer Royal wird sicherlich zum Kassenschlager - und finanziell ähnlich lukrativ für die Autoren. Generell stehen den Sussex' nun alle (monetären) Möglichkeiten offen - Ronn Torossioan, CEO der in New York ansässigen PR-Agentur 5W Public Relations, gibt gegenüber der "Daily Maily" folgende Prognose ab: "Der Himmel ist die Grenze für die beiden in Bezug auf das Verdienstpotential in Nordamerika." 

Botschafter für Marken und Charity

Zu den Möglichkeiten, als Autoren, Redner oder Dokumentar-Produzenten zu arbeiten, dürften Harry und Meghan auch als potentielle Markenbotschafter das große Geld verdienen. Schon jetzt reißen sich die Modedesigner darum, ihre Kleidungsstücke an der Herzogin zu platzieren. Ein Auftritt der Herzogin, die als Stilikone gilt, verschafft den Designern ihrer Kleidung eine immense Aufmerksamkeit, die sich auch in den Verkaufszahlen widerspiegelt. Eine weitere Mode-Kooperation - im Herbst 2019 brachte Meghan ihre erste eigene Kollektion heraus - ist absolut denkbar. Denn nicht nur Meghan hat ein großes Interessen an Mode und Kleidung, auch ihre Freundinnen - hier sind vor allem Stylistin Jessica Mulroney, 40, Designerin Misha Nonoo, 33, und Sportlerin Serena Williams, 38, zu nennen - sind in dem Business feste Größen und als Geschäftspartnerinnen der Herzogin prädestiniert.

Kommt Meghans "The Tig" zurück?

Aber nicht nur Modemarken reißen sich um die Royals als Werbegesichter. Bislang war es Harry und Meghan untersagt, als Botschafter für Unternehmen zu fungieren. Als ein Hersteller von Diätpillen unerlaubt Werbung mit der Herzogin machte, schritt der Palast umgehend ein. Ein Beispiel, das zeigt, wie lukrativ Werbung mit Meghan sein muss. Obwohl die Herzogin auch in Zukunft sicher nicht für Schlankmacher werben wird, so ist es mit der neuen Unabhängigkeit möglich, für passende Firmen öffentlich einzustehen. Das könnten Harry und Meghan nicht nur via Social Media oder ihrer neuen Website Sussexroyal.com tun, auch ein Comeback von Meghans aktuell deaktiviertem Blog "The Tig" würde weitere Vermarktungspotentiale eröffnen. 

Charity steht im Vordergrund

Unabhängig von den finanziellen Optionen werden sich Harry und Meghan jedoch vor allem ihrer Charity-Arbeit widmen. Es ist davon auszugehen, dass sie die im royalen Haushalt gegründete Organisation "Sussex Royal", die 2020 gelauncht werden soll, immer weiter ausbauen werden. Inwiefern der Palast dafür finanzielle Mittel und Mitarbeiter stellen wird, bleibt abzuwarten. Den Launch ihrer neuen Foundation kündigte das Paar auch in ihrem fast skandalösen Instagram-Posting noch einmal offiziell an.

Obgleich Harry und Meghan als bekennende Philanthropen eine Menge Geld in ihre Wohltätigkeitsarbeit spülen werden, so dürften sie in Zukunft auch ihre privaten Kassen mit Millionen von Pfund und Dollar füllen können. Und damit einem Kritikpunkt des britischen Volkes endlich entgehen: Dem Steuerzahler müssen die Sussex' in Zukunft ganz sicher nicht mehr auf der Tasche liegen. 

Verwendete Quellen: People.com, royalsussex.com, Tagesspiegel, Financial Times, Daily Mail, Mirror, Instagram

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