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Luca Modric + Cristiano Ronaldo Einer ist Weltfussballer, der andere zickt

Ronaldo, links, und Luca Modric
Ronaldo, links, und Luca Modric
© Getty Images
Die Wahl zum Weltfussballer ist der Höhepunkt der Karriere für jeden Kicker. Der Portugiese Cristiano Ronaldo wurde die Ehre schon fünf Mal zu Teil, dem Kroaten Luca Modric noch nicht. Der diesjährige Zweitplatzierte entpuppte sich als schlechter Verlierer

Cristiano Rolando, 33, hatte einen großen Plan: Er wollte in diesem Jahr mit seinem sechsten Sieg bei der Wahl zum Weltfussballer mit der sechsten Auszeichnung an seinem Rivalen Lionel Messi, 31, vorbei ziehen und alleiniger Rekordhalter des Titels werden. Doch der exzentrische Kicker ahnte wohl bereits, dass alles ganz anders kommen wird. Der Kroate Luca Modric, mit dem Ronaldo lange bei Real Madrid in einem Team spielte, wurde bereits Ende August als Europas Fussballer des Jahres ausgezeichnet. Und am gestrigen Abend erhielt der sympathische Mittelfeld-Spieler in London nun von der FIFA auch den Titel als Weltfussballer des Jahres. Ronaldo schmeckte das gar nicht!

Der Kroate Luca Modric ist Weltfussballer 2018
Der Kroate Luca Modric ist Weltfussballer 2018
© Getty Images

Luca Modric ist Weltfussballer 2018

Während die Fussballwelt die Wahl von Modric feiert, nachdem der mit Real Madrid zuletzt viermal in Folge die Champions League gewann und im Juli die kroatische Nationalmannschaft in das Finale der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland führte, präsentierte sich Cristiano Ronaldo als schlechter Verlierer und blieb der Gala in London fern. Offiziell weil er am Mittwoch mit seinem neuen Verein Juventus Turin am Mittwoch gegen Bologna spielt. Inoffiziell aber glauben viele Fussball-Insider, dass der Portugiese einfach keine Lust hatte an einer Preisverleihung teilzunehmen, bei der er nicht der größte Star des Abends ist. 

Krönung der Karriere

Luca Modric ließ sich davon die Feierlaune nicht verderben. Er kam mit Ehefrau Vanja Bosnic und den Kindern Ivano und Ema nach London, um stolz seine Auszeichnung entgegen zu nehmen. Platz Drei belegte übrigens Mo Salah, 26, vom FC Liverpool. Bei den Frauen gewann die Brasilianerin Marta, 32. 

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