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Kevin Spacey Muss er ins Gefängnis?

Kevin Spacey
© Getty Images
Immer mehr Männer behaupten, Kevin Spacey habe sie als Teenager sexuell belästigt. Sein Agent und seine Pressesprecherin haben ihn mittlerweile gefeuert. Der Schauspieler selbst schweigt und begibt sich stattdessen in Therapie

Der Hollywood-Sexskandal produziert tagtäglich neue entsetzliche Schlagzeilen. Immer mehr Opfer melden sich zu Wort und dreckige Details spülen in die Öffentlichkeit. Vor allem für Schauspieler Kevin Spacey, 58, wird die Luft immer dünner. Dem Magazin „Vulture“ gab ein heute 48-jähriger Künstler ein anonymes Interview. Er behauptet, er habe 1986 im Alter von 14 Jahren eine Liebesbeziehung mit Spacey gehabt. Dieser war damals 24 Jahre alt. Man habe mehrfach im gegenseitigen Einvernehmen Sex gehabt, so der Mann. Die Beziehung endete schlagartig, als Spacey eines Tages versuchte den dann 15-jährigen Jungen zu Anal-Sex zu zwingen.

Auf Sex mit Minderjährigen stehen hohe Haftstrafen

Sollten die Anschuldigungen gegen Spacey stimmen, müsste der zweifache Oscar-Gewinner sogar rechtliche Schritte befürchten. Sex mit Minderjährigen ist eine Straftat, bei der Richter in den USA zwischen 10 und 20 Jahre Haft verhängen. Für Vergewaltigung gibt es zwischen 5 und 10 Jahren Haft.

Auch am Set von "House of Cards" soll Kevin Spacey Männer belästigt haben

Unterdessen meldeten sich nun auch acht männliche Mitarbeiter der Erfolgsserie „House of Cards“ zu Wort. Gegenüber dem Nachrichtensender CNN bestätigten sie unter der Bedingung der Anonymität, dass sie während der Dreharbeiten zu der Netflix-Serie von Spacey mehrfach sexuell belästigt wurden.

Ist seine Karriere nun am Ende?

Kevin Spacey selbst gerät immer mehr unter Druck. Sowohl die Künstleragentur CAA sowie seine Pressesprecherin Staci Wolfe von Polaris PR haben Spacey die Zusammenarbeit aufgekündigt. Über seinen Anwalt ließ der geächtete Star unterdessen nur kurz und knapp verkünden, „er werde analysieren und sich in Therapie begeben“. Die einstmals florierende Karriere von Kevin Spacey dürfte bis auf Weiteres erstmal am Boden liegen. 

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