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Jan Ullrich geht es wieder besser "Die Kinder sind meine Medizin"

Jan Ullrich blickt positiv in die Zukunft
Jan Ullrich blickt positiv in die Zukunft
© Getty Images
Jan Ullrich spricht zum ersten Mal über seinen Entzug und verrät, warum ihm seine Kinder so viel Kraft geben

Die letzten Wochen waren hart für Jan Ullrich, 44. Der Tour de France-Gewinner von 1999 wurde nach einem angeblichen Ausraster in einem Frankfurter Luxus-Hotel in die Psychiatrie eingeliefert und versucht jetzt, in einer Entzugsklinik von Drogen und Alkohol loszukommen. 

Jan Ullrich: Er darf wieder mit seinen Kindern sprechen

"Mir geht es schon viel besser! Ich fühle mich hier sehr sicher, kann mich ganz auf mich selbst konzentrieren", verrät Jan Ullrich im Interview mit "Bild.de". Der Radrennfahrer darf die Klinik zwar mehrere Stunden pro Tag verlassen, wird aber zweimal täglich auf Substanzen getestet. "Ich habe keine Entzugserscheinungen, muss auch keine Medikamente nehmen", sagt der dreifache Vater. Er verrät, warum es ihm so kurz nach der Einweisung schon wieder relativ gut geht: "Ich darf jeden Tag mit meinen Kindern telefonieren. Die sind meine Medizin."

Lance Armstrong hilft ihm beim Entzug

Jan Ullrichs drei Söhne leben mit ihrer Mutter im Allgäu. Sara Ullrich hat sich vor einigen Monaten von ihrem Mann getrennt. Der Profi-Sportler hat bereits Pläne für die Zeit nach seinem Entzug. Und die haben mit Lance Armstrong, 46, zu tun. "Im Anschluss an meine Therapie hier in Deutschland fliege ich zu ihm in die USA nach Colorado. Er hat mir eine Klinik vorgeschlagen, wo ich weiter aufgebaut werde und die letzten Giftstoffe aus dem Körper geholt werden. Das wird gut", freut sich Jan Ullrich.
Sein ehemaliger Rivale hat ihm bereits einen Besuch in der Entzugsklinik abgestattet und scheint sich auch weiterhin für ihn einsetzen zu wollen. Wir wünschen Jan Ullrich alles Gute bei seinem Schritt zurück ins Leben!

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