Jérôme Boateng: Traurig über die Ausmusterung durch Jogi Löw

Gemeinsam mit seinen Bayern-Teamkollegen Thomas Müller und Mats Hummels wurde Jérôme Boateng aus der Nationalmannschaft verbannt. Der Verteidiger ist traurig darüber - viele Fans und Weltmeister Mesut Özil kritisieren Joachim Löw

Jerome Boateng und Bundestrainer Joachim Löw

Nach 76 Länderspielen ist  für Jérôme Boateng, 30,  Schluss  mit seiner Länderspiel-Karriere. Der Verteidiger des FC Bayern München ist allerdings nicht freiwillig zurückgetreten, er wurde gemeinsam mit seinen Teamkollegen Thomas Müller, 29, und Mats Hummels, 30, von Bundestrainer Joachim  Löw aussortiert. Wie die BILD-Zeitung berichtet, dauerte das persönliche Gespräch, in dem Löw die drei Weltmeister von 2014 über das Ende ihrer Zeit in der Nationalmannschaft informierte, gerade mal zwischen fünf und zehn Minuten. Für viele Fans und auch für Jérôme Boateng's Freund Mesut Özil, 30, Grund genug, um sauer zu reagieren auf diese aus ihrer Sicht kalte Abservierung der verdienten Nationalspieler. 

Jerome Boateng

Jérôme Boateng hätte sich anderen Abschied gewünscht

In einem Post auf Instagram schrieb Mesut Özil: „Ich bedauere, dass einer der besten deutschen Spieler der vergangenen Jahrzehnte auf diese Weise das Nationalteam verlassen muss.“. Ein klarer Seitenhieb von Özil gegen Joachim Löw,  der sich nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft bereits negativ über den Bundestrainer äußerte. Viele Fans schlugen in den sozialen Netzwerken in die gleiche Kerbe und kritisierten die Art und Weise wie die Spieler abserviert wurden. Es gab aber auch Verständnis für die Verjüngungsskur des Trainers. 

Verständnis für die Verjüngungskur in der Nationalelf

Jérôme Boateng selbst hielt auf Instagram mit seinen Gefühlen über das Aus nicht hinter dem Berg. „Ich bin traurig über diese Nachricht, weil es für mich immer das Allergrößte war, mein Land zu repräsentieren,“ schrieb er. Der Fussball-Star respektierte allerdings auch die Entscheidung von Löw und zeigte sogar Verständnis: „Dennoch respektiere ich den neuen Kurs und habe Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers. Ich war selbst jung und darauf angewiesen, dass mir ältere Spieler Platz machen.“ Die Enttäuschung über die Art und Weise des Aus - und ein kleiner Seitenhieb gegen Löw - schwingt dann doch noch in diesen Worten mit: „Dennoch hätte ich mir natürlich einen anderen Abschied für uns gewünscht." Verwendete Quellen: Bild, Welt

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