Herzogin Meghan + Prinz Harry: Erster Auftritt nach dem Megxit in den USA

Herzogin Meghan und Prinz Harry haben sich seit ihrem Umzug in die USA erstmals offiziell in der Öffentlichkeit gezeigt. In Los Angeles besuchten sie eine Wohltätigkeitsorganisation. Kritiker melden sich auf Twitter zu Wort. 

Herzogin Meghan + Prinz Harry: Erster Charity-Auftritt in Los Angeles
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Bei ihrem ersten Auftritt nach Inkrafttreten des Megxit am 1. April arbeiten Herzogin Meghan und Prinz Harry für den guten Zweck.

Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, sind zurück! Das royale Paar, das zuletzt am 9. März öffentlich aufgetreten war und seit 1. April nicht mehr für das britische Königshaus repräsentiert, besuchte in seiner neuen Heimat Los Angeles eine wohltätige Einrichtung. Dort krempelten die Eltern von Archie Mountbatten-WIndsor, eins, die Ärmel hoch und packten tüchtig mit an. Bisher hatten sich die Sussexes, bedingt durch das Coronavirus und den damit verbundenen Beschränkungen, nur via Video und mit Briefen zu Wort gemeldet.

Prinz Harry + Herzogin Meghan zeigen sich in den USA

Der Prinz und seine Frau besuchten am Dienstag (24. Juni) die Einrichtung "Homeboy Industries", die u.a. ein Café und eine Bäckerei betreibt und hauptsächlich ehemalige Häftlinge und Gang-Mitglieder anstellt. Das zeigen Bilder, die die Charity auf Twitter veröffentlichte. Gemeinsam mit den Angestellten bereiteten Harry und Meghan Essen vor. Dabei hielten sie sich streng an die Hygiene-Vorgaben und trugen außer Haarnetzen und Handschuhen noch Gesichtsmasken. Auf Fotos sieht man das Paar gemeinsam beim Teigausrollen. Ein weiterer Schnappschuss zeigt die Herzogin beim Vorbereiten von Mittagessen, das an bedürftige Jugendliche und Senioren ausgeteilt wird.

  


Royaler Besuch begeistert - und sorgt auch für Kritik

Von Harry und Meghan gibt es keine Stellungnahme zu ihrem Besuch, dafür zeigte sich der Gründer von Homeboys, Vater Greg Boyle, schwer begeistert. "Für uns waren der Herzog und die Herzogin einfach nur Harry und Meghan", so Greg Boyle und weiter: "Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und sich gemeinsam mit den Angestellten an die Arbeit gemacht. Es war sofort eine gegenseitige Verbindung da, die herzerwärmend war". Auch viele Fans von Harry und Meghan freuen sich, das Paar wiederzusehen.

Herzogin Meghan

Ihre Freundschaft zu Jessica bricht schon seit langem auseinander

Jessica Mulroney und Herzogin Meghan 
Jessica Mulroney und Herzogin Meghan lernten sich am Set der Fernsehserie "Suits" kennen.
©Gala

Doch wie immer gibt es negative Stimmen, die sich zu den Royals zu Wort melden. Ein User schreibt auf Twitter, er freue sich über das Engagement der beiden, aber fügt hinzu: "Etwas seltsam, wenn Sie ihren eigenen Fotografen mitbringen, um gute Aufnahmen von Ihrer Freiwilligenarbeit zu machen. Ein Hauch von PR-Stunt." Ein anderer Kommentator bemängelt im Hinblick auf ein Gruppenfoto das fehlende Social Distancing . "Zuletzt habe ich gehört, dass es am Arbeitsplatz vermutlich sozialen Abstand einzuhalten gibt. Ja, ich weiß, dass ihr etwas Gutes tut. Aber Covid geht weiter." Zuspruch gibt es von einer Userin, die Harry zu bedenken gibt, dass sein eigener Vater, Prinz Charles, 71, an Corona erkrankt war. Auch sie wünscht sich mehr Umsicht von Harry zum Thema Coronavirus.

Dass Meghan und Harry ehemalige Gangmitglieder und Häftlinge unterstützen, mag eine weitere Twitter-Userin nicht. Meghan solle sich doch lieber um bedürftige Frauen kümmern, findet sie. Selbst das kleinste Detail entgeht den Beobachtern nicht. So ist auf einem Foto zu sehen, das Meghan ein Armband trägt. "Nette Geste, aber warum tragen sie Armbänder? Schmuck sollte nicht bei der Zubereitung von Speisen getragen werden, da dies gegen die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften verstößt." 

Fans sind schnell daran, dass Paar zu verteidigen und verweisen korrekterweise darauf, dass es auch bei Prinz William, 38, Herzogin Catherine, 38, Queen Elizabeth, 94, und allen anderen Royals gang und gäbe ist, Termine für den guten Zweck von Fotografen begleiten zu lassen. 

Was Meghans Mutter mit dem Besuch zu tun hatte

Wie das US-Portal "People" berichtet, kennt die ehemalige "Suits"-Darstellerin Greg Boyle schon sehr lange, weil dieser eng mit der katholischen "Immaculate Heart" Mädchen-Schule in Los Angeles zusammen arbeitet, die Meghan als Kind besuchte. Meghan nahm zudem vor 20 Jahren mit ihrer Mutter Doria Ragland an einem Kochkurs von Boyle teil. "Das Rezept für die mexikanische Spezialität Tamales, das sie damals lernte, benutzt sie noch heute", verriet eine Quelle dem Portal. 


Verwendete Quellen: People, Twitter

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