Donald Trump: So reagieren die Stars auf das Amtsenthebungsverfahren

Gegen Donald Trump wird ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet. Viele Stars reagieren in den sozialen Medien.

Das US-Repräsentantenhaus stimmte am Mittwoch (18. Dezember) mehrheitlich dafür, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump, 73, einzuleiten. Dem US-Präsidenten werden Amtsmissbrauch und Behinderung von Ermittlungsarbeiten des Kongresses vorgeworfen.

Amtsenthebungsverfahren: Das sagen die Stars

Es geht um die sogenannte Ukraine-Affäre. Donald Trump soll den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, 41, zu Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden, 77, gedrängt zu haben. Er wollte damit angeblich die Präsidentschaftswahlen 2020 beeinflussen, wie die "Tagesschau" auf ihrer Homepage schreibt. Die Reaktionen einiger Stars ließen nicht lange auf sich warten. Schauspielerin Alyssa Milano, 47, schrieb: "Was Trump hinterlässt, kann nicht mit einer Abstimmung ausgelöscht werden. Wir werden Generationen brauchen, um uns davon zu erholen". Bette Midler, 74, kommentierte mit "Amtsenthebungsverfahren" auf Twitter. "Riverdale"-Star Cole Sprouse, 27, freute sich mit den Worten "Es ist Zeit, zu feiern."

Buh-Rufe statt Applaus

Donald Trump wird beim Baseball ausgebuht

Donald Trump
Ein unangenehmer Moment für Donald Trump: Bei einem Baseball-Spiel in Washington hagelt es Buh-Rufe und Schmäh-Gesänge statt tosendem Applaus. Die Reaktion des US-Präsidenten sehen Sie im Video.
©Gala

Donald Trump: Er streitet die Vorwürfe ab

Donald Trump verbrachte den Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Michigan. Über Twitter sagte er: "Ich habe nichts falsch gemacht". Die demokratische Partei, die die Opposition stellt, würde Lügen verbreiten, so der Präsident. Wie "Tagesschau" berichtet, wird er vermutlich im Amt bleiben. Das eigentliche Amtsenthebungsverfahren wird im Januar im Senat abgehalten und dort hat Trumps Partei, die Republikaner, die Mehrheit. Mindestens 20 Republikaner müssten sich auf die Seite der Demokraten stellen, um den Präsidenten seines Amtes zu entheben. Das gilt als wenig wahrscheinlich.

Verwendete Quellen: Twitter, Tagesschau

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