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Cate Blanchett Zieht den Hut vor Emma Watson

Cate Blanchett bewundert Emma Watson für ihre Rede, die sie im September als UN-Botschafterin hielt. Denn was die Australierin richtig nervt: Die Ungleichheiten von Männern und Frauen in der Berufswelt

Sie ist schön, ehrgeizig und erfolgreich: Cate Blanchett, 45, hat es geschafft, sich in Hollywood einen Namen zu machen. Doch eines bringt die Schauspielerin in der Traumfabrik so richtig auf die Palme: Die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen, die sich vor allem in den Gagen widerspiegelt. Darüber ließ sie sich jüngst in einem Interview mit "spot on news" aus: "Ich finde es abartig, dass wir im Jahre 2014 noch immer darüber diskutieren müssen, warum Männer und Frauen unterschiedliche Gehälter für denselben Job bekommen. Manchmal fühle ich mich wie im Mittelalter." Nachdem der "Blue Jasmin"-Star das Buch "The Misogyny Factor" der australischen Feministin Anne Summers, 69, gelesen hatte, war sie der Meinung, dass alle Schritte, die bisher für die Gleichberechtigung von Frauen gemacht wurden, wieder an Bedeutung verlieren.

Auf die Frage, wie der Hollywood-Star es schaffe, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen, reagierte die dreifache Mutter ebenfalls genervt: "Es scheint einen gewissen Appetit danach zu geben, dass Frauen entweder Mutter sein müssen oder eine Karriere verfolgen dürfen. Beides scheint noch immer nicht akzeptiert zu werden."

Umso mehr war Cate Blanchett von Emma Watsons, 24, Rede angetan, die sie im September vor den Vereinten Nationen hielt. "Ich bin so unfassbar stolz Auf Emma. Ihre Rede war brilliant und leidenschaftlich. Es war einfach fantastisch", so Blanchett gegenüber dem "Porter"-Magazin. Emma Watson wurde im Juli zur UN-Sonderbotschafterin für Frauenrechte gewählt und stellte ihre Kampagne "He For She" vor, die auf das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen soll.

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