"Ehrendoktor" Angela Merkel: Standing Ovations und Kritik an Trump

Bei der Abschlussfeier der Eliteuniversität Harvard erhielt Kanzlerin Angela Merkel die Ehrendoktorwürde und wurde von den Absolventen mit stehendem Applaus gefeiert. In ihrer Rede kritisierte sie indirekt Präsident Trump

Das tat der politischen Seele sicher gut! Kanzlerin Angela Merkel, 64, wurde von den Absolventen der Eliteuniversität Harvard in Cambridge, Massachusetts, mit langem und frenetischem stehendem Applaus gefeiert. Sie wurde vor allem für ihre Flüchtlingspolitik gelobt. Merkel sei eingestanden für das was richtig ist, auch wenn es nicht immer populär gewesen sei. Der promovierten  Physikerin wurde von der renommierten Universität auch deshalb die Ehrendoktorwürde verliehen. 

Angela Merkel ist nun Ehrendoktor

Die rund 20.000 Studenten, Professoren und Gäste der Abschlussfeier zollten der deutschen Bundeskanzlerin  während ihrer Rede immer wieder lange anhaltenden Beifall. Wohl auch deshalb, weil Merkel zwar nicht direkt, aber doch sehr offensichtlich den amerikanischen Präsidenten Donald Trump, 72, kritisierte. In Anlehnung an die zahlreichen Fehlinformationen, die Trump immer wieder unter Volk bringt, sagte sie: „Wir sollten Lügen nicht Wahrheit nennen und nicht Wahrheit Lügen.“ Während Merkel von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Leben hinter der Mauer in der DDR erzählte, sagte sie:  "Mauern können einstürzen.", Merkel rief zudem zu Zuversicht auf, da es durchaus möglich sei Diktaturen zu beseitigen, die Erderwärmung zu stoppen, den weltweiten Hunger zu besiegen, Krankheiten auszurotten und insbesondere Mädchen verstärkt Zugang zu Bildung zu gewähren. 

Luna Schweiger

Sie spricht über die Vorwürfe gegen Vater Til

Luna Schweiger
Luna Schweiger findet klare Worte zu den Vorwürfen gegenüber ihrem Vater Til. Nachdem Dana Schweiger ihre Biografie veröffentlichte, häufen sich die Schlagzeilen über Tils Affären.
©Gala

Indirekte Kritik an Donald Trump

Ein weiterer Seitenhieb gegen Donald Trump war die Aussage von Merkel, dass politische Alleingänge nichts bringen würden. "Protektionismus und Handelskonflikte gefährdeten den freien Welthandel und damit die Grundlage des Wohlstands", sagte sie. Und weiter: "Gehandelt werden müsse global statt national, weltoffen statt isolationistisch, gemeinsam statt alleine". Eine klare Absage an die Politik von Trump, der den Slogan ausgab "America First". 

Verwendete Quellen: n-tv, Welt

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