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Kylie Minogue Opfer von Schwerkraft und Photoshop

Kylie Minogue auf dem Cover der "Elle".
Kylie Minogue auf dem Cover der "Elle".
© elleuk.com
Nanu, da stimmt doch was nicht auf dem Cover der "Elle"... Die Januarausgabe der Zeitschrift zeigt ein heftig bearbeitetes Bild von Kylie Minogue. Und im Magazin spricht die Sängerin ganz offen über den Zahn der Zeit, der an ihr nagt

Bei der Flamingo-Position von Kylie Minogue auf dem Cover der Januarausgabe der britischen "Elle" ist offenbar einiges schief gegangen: Sieht ganz so aus, als sei ihr linker Fuß samt Highheel einer extremen Bearbeitung des Fotos zum Opfer gefallen. Die Sängerin steht zwar in sehr unnatürlicher Haltung mit einem Bein angewinkelt da, doch dass der Fuß und Teile des Unterschenkels von dem stehenden rechten Bein verdeckt werden, ist eigentlich unmöglich.

Mit ihren neuerdings platinblonden Haaren, dem blassen Teint und dem gräulichen Kleid auf weißem Hintergrund sieht das komplette Cover außerdem etwas farblos aus. Die bis auf den Fuß-Fauxpas perfekt scheinende Kylie Minogue spricht in einem sehr offenen Interview im Magazin über ihr Leben.

Ist das nicht Gwen Stefani? Nein, Kylie Minogue auf dem Cover der "Elle".
Ist das nicht Gwen Stefani? Nein, Kylie Minogue auf dem Cover der "Elle".
© elleuk.com

Die 44-Jährige gibt unter anderem zu, dass sie von dem, was sie im Spiegel sieht, durchaus erschrocken sein kann. "Ich werde nicht lügen. Oftmals gucke ich in den Spiegel und sehe, dass die Schwerkraft ihren Tribut fordert. Oder ich sehe mein Gesicht auf einem Telefon oder bei Skype und es ist wie ein Spielberg-Special-Effect und du willst nur schreien: 'Wer ist das?'", erzählt die Sängerin im Interview mit "Elle", das "dailymail.co.uk" zitiert.

Manchmal vergesse sie zwar ihr Alter: "Und dann denke ich: 'Ich muss die Hot Pants aus der Versenkung holen". An anderen Tagen wache sie jedoch auf und fühle sich wie 94 statt 44. "Das ist die Realität bevor ich mich schminke."

Dass sie auf den Modefotos im Magazin viel jünger aussieht, dafür ist sicher nicht nur Make-up, sondern auch die Bildbearbeitungstechnik verantworlich. Sie erzählte dem Magazin außerdem, dass sie in Zukunft Schönheitsoperationen für sich nicht ausschließt. "Ich bin nicht gegen OPs, ich bin diesen Weg zwar noch nicht gegangen. Ich weiß nicht, ob ich es tun werde, aber ich bin nicht dagegen. Es ist nur nicht schön, wenn es schlecht gemacht ist oder jemand übertreibt."

Übertrieben werden kann allerdings nicht nur mit dem Chirurgenmesser, sondern auch - wie bei dem Kylie-Minogue-Cover gesehen - mit einem Bildbearbeitungsprogramm.

iwe

gala.de


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