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Kylie Jenner Sie stürzt Snapchat in die Krise

Kylie Jenner
© Getty Images
Kylie Jenner hat unfreiwillig demonstriert, welche Macht Influencer heutzutage auch an der Börse haben: Durch ihren Twitter-Kommentar soll "Snapchat" satte 1,5 Milliarden US-Dollar an Börsenwert verloren haben 

Kylie Jenner, 20, ist sozusagen das Aushängeschild von "Snapchat". Wenn ausgerechnet diese dann Kritik am neuen Design der App übt, könnten folgenschwere Konsequenzen entstehen. 

Kylie Jenner kritisiert "Snapchat" via Twitter

Am Mittwoch schrieb Kylie, ausgerechnet auf dem von "Snapchat"-Gründer Evan Spiegel, 27, verhassten Kurznachrichtendienst Twitter: "Wer von euch öffnet Snapchat auch nicht mehr? Oder geht es nur mir so. Das ist so traurig." Die junge Influencerin ist mit dem Re-Design der App offensichtlich nicht einverstanden. Und damit ist sie nicht allein: Bereits 1,2 Millionen User sollen gegen die neue Aufmachung von "Snapchat" Sturm laufen und haben laut "meedia.de" eine Petition unterschrieben.

"Snapchat" ist zu unübersichtlich 

"Snapchat" sei nun viel zu unübersichtlich und kompliziert, so der Tenor im Netz. Das sieht Kim Kardashians, 37, kleine Schwester genauso. Sie scheint sich seit dem Relaunch der App genauer mit dem neuen Design beschäftigt zu haben. Bereits vor knapp zwei Wochen hat die junge Mama auf Twitter ihre Follower gefragt: "Mm, hab grad das neue Snapchat gesehen. Ich weiß nicht, ob es mir gefällt! Was denkt ihr, Leute?" Nach ausführlicher Prüfung ist Jenner nun wohl zu dem Entschluss gekommen, dass ihr Snapchat nun keinen Spaß mehr macht. Und das lässt sie die Öffentlichkeit auch ganz unverhohlen wissen.

"Ich liebe dich noch immer Snap. Meine erste Liebe"

Der kritische Tweet der 20-Jährigen kommt dabei gerade wohl zum ungünstigsten Zeitpunkt, den sich "Snapchat"-Boss Spiegel hätte vorstellen können: Gerade erst war die "Snapchat"-Aktie nach einer positiven Quartalsbilanz wieder deutlich über Ausgabewert gestiegen. Die offene Kritik von Jenner ließ aber auch die Wall Street nicht kalt. Dort verlor die Aktie in Folge von Kylies Unmutsbekundung satte acht Prozentpunkte - oder stolze 1,5 Milliarden Dollar an Börsenwert, wie "meedia.de" berichtet. Doch als hätte Kylie ein schlechtes Gewissen, schob sie noch einen Tweet hinterher: "Ich liebe dich noch immer Snap. Meine erste Liebe." Ob sich die abgestürzte "Snapchat"-Aktie dadurch erholen kann? 

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