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Kurt Krömer Diagnose der Depression war großer Schritt

Kurt Krömer hat "sehr gut aus der Depression herausgefunden".
Kurt Krömer hat "sehr gut aus der Depression herausgefunden".
© imago/Future Image
Kurt Krömer erklärt zur Diagnose seiner Depression: "Ich wusste endlich, wohin ich damit muss. Das hat natürlich alles verändert."

In seinem Buch "Du darfst nicht alles glauben, was du denkst. Meine Depression" wirbt Kurt Krömer (47) für einen offenen Umgang mit psychischen Krankheiten und will Menschen helfen, die selbst unter Depressionen leiden. Im Interview mit "t-online" spricht der Komiker über seine Diagnose und seinen aktuellen Gesundheitszustand.

"Von meiner Depression habe ich erst im Sommer 2020 erfahren. Davor wusste ich gar nicht, was mit mir los ist", erzählt Krömer. Als er in die Klinik gekommen sei und endlich Klarheit über seinen Zustand bekommen habe, habe er sich sofort im Freundeskreis geoutet. "Ich habe Freudensprünge gemacht vor Dankbarkeit, endlich zu wissen, warum ich so neben der Spur bin." Die Gewissheit sei ein großer Schritt gewesen. "Ich wusste endlich, wohin ich damit muss. Das hat natürlich alles verändert."

Kurt Krömer: "Symptome habe ich nicht mehr"

Seine Therapeuten hätten ihm gesagt, er habe sehr gut aus der Depression herausgefunden, erklärt der Komiker weiter. "Ich nehme noch Antidepressiva, aber auch das soll demnächst abgesetzt werden. Wir werden beobachten, was nach dem Absetzen passiert. Symptome habe ich nicht mehr." Auf die Frage, ob er Angst davor habe, wieder depressiv zu werden, sage er immer: "Ich setze mich dann erst wieder damit auseinander, wenn ich depressiv werden sollte. Dann ist der Tag, an dem ich meinen Therapeuten anrufe und weiß, jetzt geht die Scheiße wieder von vorne los. Aber bis jetzt, toi toi toi, geht es mir gut."

Am 21. März 2022 kehrt Kurt Krömer mit der sechsten Staffel seiner rbb-Show "Chez Krömer" zurück (ARD-Mediathek und auf YouTube und am 22. März im rbb Fernsehen). In den sechs neuen Folgen begrüßt er unter anderem Modedesigner Harald Glööckler (56), den Linken-Politiker Gregor Gysi (74), Justizminister Marco Buschmann (44) und die Choreografin Nikeata Thompson (41).

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111.

SpotOnNews


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