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Kronprinz von Holland Sein Bruder schwebt in Lebensgefahr

Prinz Willem-Alexander
Prinz Willem-Alexander
© Action Press
Auch drei Tage nach dem schweren Skiunglück liegt Prinz Friso im Koma. Prinz Willem-Alexander eilte nun in die Klinik

Das holländische Königshaus befindet sich in großer Sorge: Um Prinz Johan Friso, der zweitälteste Sohn von Königin Beatrix steht es nach einem Skiunfall in Lech noch immer schlecht. Nachdem die Königin bereits mehrmals in der Innsbrucker Klinik gesehen worden war, eilte nun auch Prinz Willem-Alexander am Bett seines Bruders.

Am Sonntag (19. Februar) war der niederländische Kronprinz mit seiner Schwägerin Prinzessin Mabel am Eingang des Krankenhauses zu sehen: Mit besorgter Miene schritten die beiden schnellen Schrittes ins Innere der Klinik. Dort liegt seit einem gefährlichen Skiunfall am Freitag Prinz Friso im Koma.

Wie das Königshaus bestätigte, schwebt der Prinz noch immer in Lebensgefahr. Eine Prognose ließe sich erst in der kommenden Woche abgeben, hieß es. Mehreren Berichten zufolge war Friso beim Skifahren von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Erst nach 20 Minuten wurde er gefunden und musste wiederbelebt werden. Österreichische Medien meldeten, dass er Sauerstoffmangel, aber keine Schäden an inneren Organen erlitten habe.

Umgehend waren Königin Beatrix und Frisos Frau Mabel an der Seite des Prinzen. Willem-Alexander und Prinzessin Máxima fuhren am Wochenende mit der Familie jedoch noch Ski, angeblich um die Kinder von dem schweren Unglück abzulenken. Im Fernsehen sagte der Kronprinz nur knapp: "Danke für die guten Wünsche und danke, dass Sie uns in Ruhe lassen." Auch Prinz Frisos Kinder Luana und Zaria sind laut "blick.ch" bei ihnen. Für sie wollen sie so etwas wie Normalität aufrechterhalten. Der Zustand des Vaters ist allerdings sehr kritisch. Denn fraglich ist nicht nur, wann er wieder aufwachen kann, sondern wie schwer die Schäden des fatalen Unfalls sein werden.

smb

gala.de


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