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Kristen Stewart Jetzt zeigt sie es allen

Kristen Stewart
© imago images
Kristen Stewart wurde lange unterschätzt. Als Lady Di wächst sie nun über sich hinaus – gerade weil die beiden so viel gemeinsam haben. 

Der stürmische Beifall behagt ihr nicht. Beinahe beschämt wischt sich Kristen Stewart, 31, ein paar Tränen aus den Augenwinkeln, als das Publi­kum beim Filmfest in Venedig die Schauspielerin für ihre Darstellung in "Spencer" feiert. Das Drama von Pablo Larraín, in dem sie als Prinzessin Diana brilliert, die an einem Wochenende be­schließt, sich von Charles zu trennen, gilt als Sensation. Vor allem, weil kaum jemand es Kristen Stewart zugetraut hätte, diese tragische Figur so treffend auf die Leinwand zu bannen.

Kristen Stewart: Sie fühlt eine mentale Verbindung zu Prinzessin Diana

Nun wird sie sogar für einen Oscar gehandelt. "Ich bin eine schlechte Schauspiele­rin: Ich enthülle immer mich selbst", sagt Stewart. Und erzählt, wie verbun­den sie sich mit Diana gefühlt habe: "Es gab Momente, in denen ich vergaß, dass sie tot war." Tag und Nacht studierte sie die Königin der Herzen, schlief mit ihrer Stimme vom Band ein. Wie beses­sen sei sie von ihr gewesen, so Stewart. Sie habe gespürt, dass Diana ihr ihren Segen für die Rolle gegeben habe.

Diese mentale Verbindung ist vielleicht deshalb so stark, weil es viele Parallelen zwischen den Frauen gibt. Beide wurden schlagartig durch eine ungewöhnliche Liebe berühmt und zerbrachen beinahe daran, konnten sich jedoch von ihren Fesseln befreien. Und beide haben ein ambivalentes Verhältnis zur Öffentlichkeit: Sie mögen sie nicht sonderlich, lernten sie aber für sich zu nutzen.

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Ihre Beziehung zerbrach vor den Augen der Öffentlichkeit

Stewart verliebte sich bei "Twilight" nicht nur auf der Leinwand in Robert Pattinson, 35, dem man im Gegensatz zu ihr die große Hollywood-­Karriere voraussagte. Doch die Beziehung hielt dem Druck der weltweiten Aufmerk­samkeit nicht stand. Nach Stewarts Affäre mit dem verheirateten Regisseur Rupert Sanders, 50, folgte das Liebes­-Aus, und Kristen tauchte erstmal ab.

Rebellisch und cool, zerbrechlich und zart: So zeigt sich Kristen Stewart heute. Schlurft barfuß im Chanel­ Kostüm über den roten Teppich, küsst nur noch Frauen und verkörpert Figu­ren, denen sie sich nahe fühlt. Verbiegen lässt sie sich nicht mehr, instrumen­talisieren auch nicht. "Ich bin ganz schlecht darin, mich zu verstellen", erklärt sie. Noch eine Gemeinsamkeit mit Diana.

Gala


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