Kristen Stewart + Robert Pattinson: Boni in Millionenhöhe

Im Zuge eines Rechtsstreits zwischen der Produktionsfirma der erfolgreichen "Twilight"-Filmsaga und deren Geldgebern gelangten erstmals genaue Beträge an die Öffentlichkeit, die den Jungschauspielern Robert Pattinson und Kristen Stewart gezahlt wurden

Robert Pattinson, 27, und Kristen Stewart, 24, haben sich zweifelsohne an den Verfilmungen von Stephenie Meyers erfolgreicher Buchreihe "Twilight" eine goldene Nase verdient. Trotzdem wurden die jungen Megastars bei den Bonuszahlungen für ihren ersten Filmerfolg "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen" angeblich von ihrer Produktionsfirma zunächst über den Tisch gezogen.

Am Rande eines Rechtsstreits, den die Geldgeber der Firma "Goldcrest Film Distribution" gegen das "Twilight"-Filmstudio "Summit Entertainment" angestrengt hat, kamen erstmals auch genau Beträge über geleistete Bonuszahlungen ans Licht, die man den Stars des Films für ihre Auftritte als "Edward Cullen" und "Bella Swan" gezahlt hatte. Das Klatschportal "TMZ.com" bezieht sich in einem Bericht auf Dokumente, die der Website angeblich vorliegen.

So soll Robert Pattinson für den ersten Teil der weltweit erfolgreichen Romanverfilmung im Jahr 2008 nur einen Bonus in Höhe von 300.000 Dollar (umgerechnet circa 216.000 Euro) erhalten haben. Da sich ein solcher Bonus an den weltweiten Einspielergebnissen eines Films orientiert, die bei "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen" laut den Berechnungen der Website "Box Office Mojo" bei über 392 Millionen Dollar (gut 280 Millionen Euro) lagen, erscheinen die anteilig geleisteten Zahlungen an den Hauptdarsteller, der mit dem Film buchstäblich über Nacht zum Teenie-Idol avancierte, tatsächlich mager.

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Wie "TMZ.com" aus den Dokumenten weiterhin erfahren haben will, sollen beide Hauptdarsteller während den Verhandlungen für den zweiten Teil der Filmreihe, "New Moon", dann rückwirkend noch einmal nachverhandelt haben. Offenbar erfolgreich, denn dem Bericht zufolge wurde der Bonus sowohl für Pattinson als auch für Stewart nachträglich auf je 2,5 Millionen Dollar (ca. 1,8 Millionen Euro) aufgestockt, ein Betrag, über den auch das Portal "deadline.com" übereinstimmend berichtet.

Genau diese saftigen Bonuszahlungen sind nun offenbar einer der Gründe, weshalb sich "Goldcrest" und "Summit" seit Mittwoch (9. April) vor Gericht streiten. Laut "deadline.com" wirft der Filmfinanzierer dem Studio vor, Berechnungen gefälscht und die immensen Boni für Stewart und Pattinson unberechtigt aus dem Finanzierungstopf von "Goldcrest" geleistet zu haben. Wie auch immer der Rechtsstreit ausgehnen wird - die Rückgabe ihrer großzügigen Einnahmen müssen die Schauspieler wohl sicher nicht befürchten. Besonders weh tun würde es ihnen allerdings auch nicht: Wie "TMZ.com" zusätzlich erfahren haben will, bekam Robert Pattinson aka "Edward Cullen" für seine Auftritte in den letzten beiden "Twilight"-Verfilmungen, "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1 + 2", stolze 25 Millionen Dollar Gage - und den Bonus gab es schließlich noch oben drauf.

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