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Klaus Wowereit Er schaltet den Anwalt ein


Travestie-Künstlerin Olivia Jones hat im "Dschungelcamp" über Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit geredet. Nun will der Politiker rechtliche Schritte einleiten

Am Samstag (19. Januar) sorgte die Travestie-Künstlerin Olivia Jones in RTLs "Dschungelcamp" mit einer lockeren Bemerkung über Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit für Aufsehen. Ihre Äußerung vor knapp acht Millionen nächtlichen Zuschauern machte bundesweit Schlagzeilen - und sorgte in Berlin für Unmut: "Klaus Wowereit leitet rechtliche Schritte ein gegen Äußerungen im Dschungelcamp und ihre Verbreitung", sagte ein Sprecher des Berliner Senats zu "Bild.de".

Tatsächlich schickte Wowereit im Laufe des Montags den Berliner Medienanwalt Professor Dr. Christian Schertz ins Rennen um die Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte.

Dass Berlins Bürgermeister und die Hamburger Kiez-Ikone sich seit Jahren kennen, ist kein Geheimnis: Vor neun Jahren trafen sie sich zum ersten Mal. Bei Veranstaltungen wie der Gala "Künstler gegen Aids" posierten sie gemeinsam auf dem roten Teppich, die letzten Aufnahmen sind vom Oktober 2012.

Unbedachte Bermerkungen, von denen man annahm, dass niemand sie hört, machen den Quotenerfolg des "Dschungelcamps" ebenso aus wie bewusst platzierte Geschichten der beteiligten C-Promis, die ihrem eigenen Drehbuch folgen. Welche der beiden Varianten in diesem Jahr auf Olivia Jones zutrifft, werden wir in den kommenden Wochen erfahren.

cfu / aze


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