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Kiss 'Kiss'-Make-up war Kriegsbemalung

Kiss
© CoverMedia
'Kiss'-Star Gene Simmons offenbarte, dass für ihn das Make-up seiner Band eine größere Bedeutung hatte.

Band von Brüdern: Gene Simmons (64) findet, dass das Outfit der 'Kiss'-Mitglieder sie noch mehr zusammenschweißte.

Der Bassist von 'Kiss' ('I Was Made For Lovin' You') enthüllte, was hinter dem Make-up der Band steckte. Es sollte ein Zusammengehörigkeitsgefühl, ähnlich wie dem der 'Beatles' schaffen: "Das [Make-up] war Kriegsbemalung. Make-up wäre nicht die respektvolle Bezeichnung. Wir spielten in einem Club namens 'Daisy'. Da waren nicht mehr als 50 oder 1000 Leute. Als wir uns auf der Bühne anschauten, spürten wir, dass wir zusammengehören", berichtete Gene Simmons gegenüber der britischen Zeitung 'The Guardian'. "Ich weiß noch, wie ich als Kind die 'Beatles' sah und dachte, dass es eine 'Beatles'-Mutter geben muss, denn sie sahen aus, als ob sie zusammengehörten. Es ist keine Frage, dass unser Make-up, die Plateaustiefel und unser Outfit ein einzigartiger Ausdruck von dem war, wer wir waren und was wir wurden."

Sein Kollege Paul Stanley plauderte auch die Strategie aus, wie sie 'Kiss' populärer machten als die Band eigentlich war. Es war wichtig, eine Aura von Erfolg um sie herum zu erschaffen. "Wir hatten eine Regel, dass wir nur alle acht oder zwölf Wochen auftraten, denn wir wollten, dass die Leute denken, wir wären gefragt. Wir saßen dann in unserem Loft und verhungerten fast. Und dann gaben wir ein Konzert und ich sagte: 'Es tut gut wieder zurück sein. Wir waren weg.' Wir hatten aber nicht woanders Konzerte gegeben. Es ging darum, gleich zu Anfang einen Mythos zu erschaffen", erinnerte sich der Kollege von Gene Simmons.

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