Tötung von Journalistin Kim Wall (†): Rätselhaftes Verbrechen im U-Boot: Das wissen wir und das nicht

Kim Wall (†) wollte eine Reportage über den dänischen Erfinder Peter Madsen schreiben. Zusammen bestiegen sie sein selbst gebautes U-Boot. Jetzt ist die schwedische Journalistin tot

Kim Wall (†)

Kim Wall (†) und Peter Madsen legten am zehnten August mit dem von ihm konstruierten U-Boot UC 3 Nautilus in Kopenhagen ab. Die Fahrt sollte nur ein paar Stunden dauern. Beide wurden von Zeugen noch auf dem Turm des Unterwasserbootes gesehen - doch die Journalistin kehrte an diesem Abend nicht nach Hause zurück. Ihr Lebensgefährte alarmierte daraufhin umgehend die Polizei.

Kim Wall (†) fiel wohl einem Verbrechen zum Opfer

In den Morgenstunden des Folgetages spürte ein Hubschrauber des dänischen Militärs die UC 3 Nautilus ungefähr 50 Kilometer südlich der dänischen Hauptstadt auf. Es trieb umher und Peter Madsen konnte evakuiert werden, bevor das Schiff sank. Von der 30-jährigen Kim Wall fehlte bis dato jede Spur. Der gerettete Ingenieur gab an, seine Begleiterin am Vorabend auf einer Halbinsel abgesetzt zu haben.
Am 21. August wurde dann der Torso von Kim Wall an einem Strand der Insel Amagar entdeckt. Seither sitzt Peter Madsen in Untersuchungshaft. Er spricht derweil von einem Unfall.

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Die Polizei äußert sich zu dem Fall

Auf einer Pressekonferenz vom 23. August sagte Jens Möller, Leiter des Kopenhagener Morddezernats:

"Wir fanden Verletzungen, die deutlich zeigen, dass man eine Gasbildung im Körper verhindern wollte. Diese Schäden am Körper sollten dafür sorgen, dass das Gas austritt und die Leiche deshalb am Meeresboden bleibt."

Zudem soll der Torso mit Metall beschwert worden sein und in dem mittlerweile geborgenen U-Boot sind Blutspuren von Kim Wall gefunden worden. Jetzt prüft die Polizei ältere unaufgeklärte Tötungsdelikte im Raum Kopenhagen, mit denen Peter Madsen in Verbindung gebracht werden könnte.

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