Kim Kardashian: Von Dieben beschattet, von Lagerfeld kritisiert

Die Rätsel um den Überfall auf Kim Kardashian scheinen sich zu klären. Beruhigend sind die Erkenntnisse für den Star allerdings nicht. Karl Lagerfeld, der Kardashian zunächst unterstützte, findet, sie trage eine Mitschuld am Überfall

Gut möglich, dass es eine ganze Weile dauern wird, ehe Kim Kardashian nach dem Überfall auf ihr Pariser Luxusapartmentwieder ruhig schlafen kann: Nicht nur, dass die Attacke fünf bislang unbekannter Männer sicher ein traumatisches Erlebnis war - auch die sich nun langsam aufklärenden näheren Umstände des Überfalls dürften die 35-Jährige alles andere als beruhigen. Am Dienstag (4. Oktober) sickerten gleich mehrere bedenkliche Details durch.

Diebe als Paparazzi verkleidet?

So berichtet das US-Magazin "People" unter Berufung auf französische Polizeiquellen, Kardashian sei vermutlich vor dem Überfall mehrere Tage lang von den Dieben beschattet worden. Wahrscheinlich sei, dass die Männer sich als Paparazzi verkleideten und den Reality-Star verfolgten - offenbar ohne damit den Argwohn von Kardashians Security zu erwecken. Gleichzeitig verfestigen sich Spekulationen, die Täter könnten einen Informanten aus dem Umfeld des Stars gehabt haben. Der "New York Post" sagte ein früherer Security-Mitarbeiter Kardashians, ohne Insider-Infos sei der Überfall in dem Hotel kaum denkbar.

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Lagerfeld gibt Kim Kardashian eine Mitschuld

Auch Pascal Duvier, jener Mann, der am Montag als Leibwächter eigentlich für Kim Kardashians Sicherheit zuständig gewesen wäre, heizte die Gerüchte indirekt an. "Die Geschehnisse von Paris gehören zu dem Widerwärtigsten, was ich jemals gehört habe", schrieb er laut der britischen "Daily Mail" in einem Online-Blog. Duvier betonte, es gebe bereits Hinweise auf die Täter: "Wir haben Tipps und Spuren und wir werden euch finden", schrieb er. "Ich verspreche euch, ihr habt euch mit dem Falschen angelegt."

Design-Ikone Karl Lagerfeld erklärte unterdessen, er sehe eine Mitschuld für den Vorfall bei Kardashian. "Wenn man so berühmt ist und seinen ganzen Schmuck im Netz präsentiert, dann steigt man in Hotels ab, in denen niemand zum Zimmer vordringen kann", sagte er in einem vom "Telegraph" veröffentlichten Interview. "Man kann nicht seinen Reichtum präsentieren und dann überrascht sein, wenn einige Leute etwas davon abhaben wollen."

Protz-Ring bei Instagram

Erst vor wenigen Tagen hatte Kim Kardashian einen Ring im Wert von 4,5 Millionen Dollar, den sie von ihrem Ehemann Kanye West bekommen hatte, bei Instagram zur Schau gestellt. Auch diesen Klunker erbeuteten die Diebe.

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Kurz nach dem Überfall hatte sich Karl Lagerfeld noch solidarisch mit dem Reality-Star gezeigt. "Liebste Kim, wir stehen alle zu dir", stand auf einem handgeschriebenen Zettel, den der Designer für ein Instagramfoto hochhielt.

Überfall in Luxusapartment

Kim Kardashian war in der Nacht auf Montag während der Paris Fashion Week in ihrem gemieteten Luxusapartment in der französischen Hauptstadt von bewaffneten Männern überwältigt worden. Die Diebe sollen Schmuck im Wert von rund zehn Millionen Euro erbeutet haben. Leibwächter Duvier weilte währenddessen bei Kardashians Schwestern Kendall und Kourtney Jenner, die in einem Pariser Club feierten.

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