Kim Kardashian: Kurzbesuch beim Opernball

Kim Kardashian war der Stargast beim Opernball in Wien. Doch lange hat es die Reality-Darstellerin nicht an der Seite von Richard Lugner ausgehalten

Kim Kardashian, Richard Lugner

Der österreichische Bauunternehmer Richard "Mörtel" Lugner scheint einfach kein Glück mit seinen teuer erkauften Stargästen beim Wiener Opernball zu haben. Grace Jones soll Sex in seiner Loge gehabt haben, Brigitte Nielsen nannte ihn "Lügner", Dita von Teese schloss sich auf der Toilette ein und Geri Halliwell verweigerte ihm den Walzer. Auch in diesem Jahr hat Lugner Einiges, worüber er sich ärgern kann. Denn sein Stargast Kim Kardashian verschwand bereits vor Mitternacht.

Laut "Bild"-Zeitung gefiel dem 81-Jährigen Kardashians Verhalten gar nicht, schließlich soll er 250.000 Euro für ihren Auftritt hingeblättert haben. "TMZ" schreibt sogar von umgerechnet 365.000 Euro. Das US-Klatschportal will auch den Grund wissen, warum Kim Kardashian den Opernball so abrupt verlassen hat. Angeblich soll ein Schwarz angemalter Mann so getan haben, als sei er ihr Verlobter Kanye West. Der Rapper selbst war auch mit nach Europa gekommen. Allerdings verbrachte er den Abend als Überraschungsgast beim Konzert seines Kumpels Drake in Berlin. Von anderer Seite habe man sie rassistisch beleidigt.

Der frühere Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan durfte mit seiner Frau Nane natürlich durch den Haupteingang eintreten.

Außerdem soll ihr Gastgeber Lugner gehörig auf die Pelle gerückt sein. Er habe die Bodyguards der 33-Jährigen verdrängen wollen, um mit ihr allein zu sein, heißt es.

Auf den Fotos des Abends ist kein Lächeln auf ihrem Gesicht zu sehen. Die schlechte Laune hatte sicher schon angefangen, als sie mit Lugner statt über den roten Teppich zu flanieren, einen Nebeneingang benutzen musste. Die Veranstalter des Wiener Opernballs hatten den Haupteingang für wichtige Politiker und Persönlichkeiten wie Kofi Annan reserviert.

Richard Lugner soll nach Kim Kardashians Abgang übrigens froh gewesen sein, denn sie hat wohl auch seine Nerven ganz schön strapaziert: "Die Kim nervt mich, indem sie die Programme nicht einhält", beschwerte er sich laut "bild.de". Denn statt mit ihm zum Dinner zu gehen, zog sie es vor mit ihrer Mutter Kris Jenner ein Schnitzel zu essen. Neben den Sonderwünschen hatte sie eine Entourage aus Visagistin, Babysitterin, Bodyguards und das Kamerateam ihrer Realityshow dabei. Das US-Publikum wird also bald die ganze Geschichte aus Kardashian-Sicht zu sehen kriegen.

Doch der schnelle Abgang des Stargastes war nicht der einzige Skandal des Opernballs. Vor Lugners Loge soll sich eine blutige Schlägerei abgespielt haben. Wie "oe24.at" berichtet, sei Johannes B. Kerner von einem Unbekannten angepöbelt worden. Da platzte einem Begleiter des Moderators der Kragen. Er soll zugeschlagen haben.

Davon hat Kim Kardashian jedoch längst nichts mehr mitbekommen.

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