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Kim Fisher "Ich fühl mich dackelwohl"

Kim Fisher
© Tristar Media / Getty Images
Kim Fisher hat sich als Neu-Single einen Hund zugelegt. Ein Interview über Männer, Liebe und ihren neuen Job.

Sie strahlt, als GALA sie im Berliner "Hotel de Rome" zum Interview trifft. Und sie ist nicht allein gekommen: Rauhaar-Zwergdackeldame Fritzi ist dabei, seit Februar die ständige Begleiterin von Kim Fisher. Voriges Jahr hat sich die Sängerin und Talkshow- Moderatorin ("Riverboat", MDR) von ihrem langjährigen Lebensgefährten getrennt. Jetzt stellt Fritzi ihren Alltag auf den Kopf.

Kim Fisher im GALA-Interview

GALA: Gleich die Schlüsselfrage: Kann ein Hund einen Mann ersetzen?
Kim Fisher: Nein. Um es ganz klar zu sagen: Ein Hund ist weder Männer- noch Kinderersatz. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es wieder Zeit ist für einen Hund. Ich bin jetzt wieder viel aktiver. Man ist als Hundebesitzerin auch sehr kontaktfreudig.

Lebt es sich denn einfacher mit einem Hund als mit einem Mann?
Zwei Menschen in einer Partnerschaft müssen sich immer absprechen – die Entscheidung für Fritzi ist eine Entscheidung aus mir heraus gewesen. Was jetzt nicht heißt, dass ich von nun an nur noch mit Hunden durchs Leben gehen will. Ich finde eine Beziehung großartig, bin gern in einer Beziehung, aber sie muss eben auch funktionieren. Wenn sie es nicht tut, dann bin ich allein einfach glücklicher und zufriedener.

Wie kann man denn Ihr Herz erobern?
Ein Mann mit Hundeallergie kommt jetzt nicht mehr infrage. Aber das ist auch nicht mein Hauptthema gerade. Ich mag Menschen, die das Leben so fröhlich und neugierig angehen wie ich. Das Leben ist anspruchsvoll, das hat uns die jüngste Zeit gelehrt. Ich bin beeindruckt, wenn jemand mit einer gewissen Leichtigkeit lebt, das Leben positiv nimmt. Jeder von uns hat beschissene Tage – auch ich hatte davon eine Menge im vergangenen Jahr. Das Gute ist: Man lernt daraus. Ich glaube, ich habe das Beste daraus gemacht, sozusagen eine bessere Version meiner selbst.

"Mit mir müsst ihr jetzt rechnen"

Was ist gerade das Hauptthema in Ihrem Leben?
Ich bin jetzt so lange in meinem Job und fühle mich dackelwohl in meiner Haut und bin dankbar für alles – am Wochenende habe ich vor 10.000 Menschen in der Waldbühne moderiert, ich bin jetzt noch total geflasht! Dann kommt ab 15. Oktober die Berliner Version von "Riverboat", und im nächsten Jahr gibt es mein neues Album. Mit mir müsst ihr jetzt rechnen. (lacht)

Gala


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