Kevin Smith: Zu fett fürs Flugzeug

US-Regisseur Kevin Smith wurde aus einem Flugzeug geworfen - weil er der Fluggesellschaft zu dick war

Auch Prominente werden nicht immer nur bevorzugt behandelt, wie Kevin Smith gerade am eigenen Leib erfahren musste: Der US-Regisseur ("Daredevil", "Stirb langsam 4") musste am Wochenende ein Flugzeug verlassen, da er der Fluggesellschaft zu dick war.

Dreh-Kilos

Für die Rolle durch dick und dünn

Als der erste "Thor" 2011 im Kino spielt, kann man den Blick kaum von Chris Hemsworths Oberkörper abwenden. Der Australier hat für seine Rolle als Marvel-Superheld ordentlich Muskeln aufgebaut. 
Mit einer 50-Kalorien-Diät bereitet sich Chris Hemsworth in 2015 auf seinen Film "Im Herzen der See" vor und verliert dabei einige Kilos an Muskeln. Auf einem seiner Instagram-Fotos ist er schließlich kaum wiederzuerkennen.
Zurück in seiner Rolle als Thor legt Chris Hemsworth wieder mächtig zu. Zu seinen Hochzeiten geht er sechs Mal die Woche zum Training und stemmt Gewichte. Das sieht man seinen Armen Anfang 2019 definitiv an.
Wenige Wochen später - Chris Hemsworth hat das extreme Pumpen mittlerweile aufgegeben - sieht der Australier wieder etwas schmaler aus. Wir sind uns allerdings sicher, dass unter diesem Anzug noch immer ein äußerst durchtrainierter Körper steckt.

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Zwar "durfte" er einen Flieger später nehmen, dennoch machte er seinem Ärger nach der Landung über seine "Twitter"-Seite Luft: "Liebe Southwest Air, ich weiß, dass ich fett bin. Aber durfte mich Kapitän Leysath wirklich aus dem Flugzeug werfen, in dem ich schon gesessen hatte?, schrieb der 39-Jährige.

Da die Menschen in Amerika immer dicker werden, hat die Fluggesellschaft vor einigen Jahren neue Bestimmungen erlassen: "Große Passagiere, die in den Nebensitz hineinreichen, müssen einen Extraplatz zahlen", heißt es auf der Homepage. Sobald eine der Armlehnen nicht mehr heruntergeklappt werden kann, wird der Fluggast extra zur Kasse gebeten.

Nachdem dieser Fall für reichlich Empörung gesorgt hatte, antwortete "Southwest Airlines" mit folgender Nachricht: "Wir können nicht länger die Beschwerden von Kunden ignorieren, die ihren Sitz nicht voll in Anspruch nehmen können, weil ihr Nachbar in ihren Sitz hineinreicht. Diese Kunden haben unangenehme (und manchmal schmerzhafte) Reiseerfahrungen." Dennoch zahlte man Kevin Smith einen Gutschein über 100 Dollar (rund 74 Euro) und entschuldigte sich telefonisch bei ihm - sicherlich auch, um das angekratzte Image ein wenig zu polieren.

jgl

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