Kesha: Attacke gegen "Sony"?

Kesha legt im Streit mit ihrem Produzenten Dr. Luke nach. Auf Instagram formuliert die Popsängerin jetzt eine deutliche Anklage, die wohl für weiteren Ärger sorgen wird

Kesha legt im Streit mit Dr. Luke nach

Kesha bezichtigt ihren Produzenten Dr. Luke, 42, des schweren Missbrauchs. Nach ihren Angaben soll sie der Musikmanager über Jahre hinweg auch sexuell missbraucht haben. Ein New Yorker Gericht kam dem Gesuch der 29-Jährigen jüngst jedoch nicht nach, den Vertrag mit dem Produzenten vor Ablauffrist aufzukündigen.

Kesha gibt sich kämpferisch

Die Sängerin legt jetzt auf ihrem Instagram-Account nach. Dabei deutet sie an, dass ihr Plattenlabel "Sony" sie zu einer öffentlichen Erklärung bewegen wolle: "So, ich bekomme also meine Vertragsfreiheit, wenn ich mich zu einer Lüge entschließen könnte. Ich müsste mich nur öffentlich entschuldigen und sagen, dass ich nie vergewaltigt wurde. Das ist es, was hinter verschlossenen Türen passiert. Ich werde die Wahrheit aber nicht zurücknehmen. Lieber würde ich es zulassen, dass die Wahrheit meine Karriere ruiniert, als weiterhin für ein Monster zu lügen".

Kesha vs. Dr. Luke

Dr. Luke, bürgerlich Lukasz Gottwald, gilt als einer der erfolgreichsten Musikproduzenten der Branche. Er arbeitete beispielsweise mit Kelly Clarkson, Avril Lavigne, Katy Perry, Paris Hilton, Backstreet Boys, Britney Spears oder Rihanna zusammen. Seit 2005 betreut er auch Kesha, der mit ihrem Hit "Tik Tok" 2010 der internationale Durchbruch gelang. Gottwald bestreitet alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe und verdächtigt die Sängerin seinerseits, mithilfe der Beschuldigungen nur aus dem bestehenden Vertrag vorzeitig rauskommen zu wollen.

Zwischen Betrug und Klage-Streit

Stars und ihre extremen Geldgeier-Eltern

Von der eigenen Mutter ums Geld gebracht? So scheint es Mischa Barton ergangen zu sein. Mama Nuala soll der Anklage zufolge Teile des hartverdienten Geldes ihrer Tochter auf ihr eigenes Konto abgezweigt haben.
Wenn ein Elternteil den Job des Managers übernimmt, endet das oftmals im Geld-Streit. Die Erfahrung muss auch Weltmeister Mesut Özil machen. Er fordert Ende letzten Jahres eine Rückzahlung von einer Million Euro von seinem Vater Mustafa, nachdem er diesen als Manager aus familiären Gründen entlassen hatte. Der geplante Prozess findet jedoch nicht statt. Die Özil-Männer einigen sich außergerichtlich.
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Happy Family? Das war einmal! Seit Britney Spears' Zusammenbruch in 2008 kommt es immer wieder zu Streitigkeiten rund ums Geld. Da mischt vor allem Vater Jamie ganz vorne mit, dessen Job seither Britneys Vormundschaft ist. 2014 fordert er eine "Gehaltserhöhung" auf knapp 200.000 Euro pro Jahr.

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Kesha

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