Kerri Walsh Jennings: Schwanger zur Goldmedaille

Die US-Beachvolleyballerin Kerri Walsh Jennings kämpfte bei Olympia hart um eine Goldmedaille - mit Erfolg. Was aber jetzt erst bekannt wird: Jennings meisterte die Anstregungen, obwohl sie schwanger war. Sie erwartet ihr drittes Kind

Kerri Walsh Jennings

Drei Mal hintereinander olympisches Gold gewinnen, ist beeindruckend. Noch beeindruckender ist es, wenn man einen solchen Sieg - wie Kerri Walsh Jennings - schafft, während man in der fünften Woche schwanger ist. Die US-Beachvolleyballerin erklärte jetzt in der "Today Show" des US-Senders NBC, dass sie und ihr Mann Casey Jennings sich auf Kind Nummer drei freuen. Und das selbiges schon auf dem Weg war, als sie sich in London in den olympischen Wettkampfsand stürzte. Anfang April soll der Familienzuwachs zur Welt kommen. Das Paar hat bereits zwei Söhne: Joseph, 3, und Sundance, 2.

Ihr Mann Casey und ihr Sohn Joseph beglückwünschten Kerri Walsh Jennings nach dem Olympiasieg im Beachvolleyball.

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Walsh Jennings erzählte in der Sendung, sie habe bemerkt, dass sie ein bisschen launisch und empfindlich während der Olympischen Spiele gewesen sei. Auch ihre Periode sei verspätet gewesen - sie habe das aber zunächst auf die lange Reise, die Zeitumstellung und den Wettkampfstress geschoben. Sie habe selbst nichts von der Schwangerschaft gewusst. Ihre Partnerin Misty May-Treanor habe allerdings vermutet, sie könne schwanger sein.

Sie hätten vor den Spielen beschlossen, dass sie ein drittes Kind wollten und deshalb nicht mehr verhütet, berichtet die Olympionikin weiter. Doch sie wären auf eine gewisse Wartezeit eingestellt gewesen und hätten nicht geahnt, dass es schon vor der Abreise nach London geklappt habe. Im Wettkampf habe sie in ihrem anstrengenden Sport natürlich alles gegeben. Kerri und Misty haben den Beachvolleyball-Wettkampf nun schon über drei Olympiaden hinweg dominiert, sie gewannen jedes Spiel, das sie je bei den Spielen gespielt haben und haben von 43 Sätzen nur einen verloren, dokumentieren sie auf ihrer offiziellen Homepage.

Casey Jennings, selbst Beachvolleyballer, soll übrigens gescherzt haben, seine Frau bekäme ein Kind für jede Goldmedaille. Jennings Teampartnerin Misty May-Treanor hat sich nach diesen Olympischen Spielen zur Ruhe gesetzt - nicht so die baldige Dreifachmutter. Sie will auch in Rio in vier Jahren wieder für die USA antreten. Ob die Familienplanung wieder darauf reagieren wird, dazu sagten die Sportlerin und ihr Mann dann aber nichts mehr.

cfu

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